11. Februar 2009
Cluster einmal andersrum
Cluster lassen sich ja auch als eine räumlich verbundene und strategisch zusammengefasste Konzentration von Stärken und Interessen beschreiben. Und diese Stärken- und Interessens-Konzentrationen müssen nicht immer in rein wirtschaftlichen Überlegungen ihren Ausgangspunkt finden. So hat die Technische Universität München TUM gemeinsam mit sieben staatlichen Gymnasien der Region Altötting-Traunstein heute das zweite ”Schul-Cluster” ins Leben gerufen.
Dabei werden aber auch Unternehmen aus der Region in das Cluster eingebunden wie etwa Wacker Chemie und Bosch Siemens Hausgeräte (BSH).
Dr. Andreas Kratzer vom Zentralinstitut für Lehrerbildung und Lehrerfortbildung der TUM sagt, dass alle drei Partner von dem Cluster profitieren. „Die TUM kann ihre Lehrerbildung durch die enge Zusammenarbeit mit den Schulen noch praxisorientierter gestalten“, so der Organisator der Schulcluster. „Die Schulen haben leichteren Zugang zu den Ressourcen der Universität, zum Beispiel für die Durchführung von W- und P-Seminaren.“ Die Firmen, die sich während der Gründungsveranstaltung am Mittwoch präsentieren, kämen in Kontakt mit potentiellen Nachwuchskräften. http://www.zll.ze.tum.de/neues-tum-schulcluster