19. Dezember 2008
Silicon Saxony vor dem Aus?
Die Krise in der Halbleiterbranche weitet sich aus, die großen Unternehmen (AMD, Infineon, v.a. Qimonda) des Vorzeige-Netzwerkes Silicon Saxony befinden sich in argen Turbulenzen. Die Medien berichten ausführlich, wie die Financial Times Deutschland:
Die Finanzkrise und die Flaute im Halbleitermarkt zerstören in Wochen, was Land und Investoren in gut einem Jahrzehnt aufgebaut haben. Der Stolz Ostdeutschlands war die Stadt mit ihrer Förderpolitik, mit ihren 1200 Technikfirmen, darunter die großen Namen Qimonda, Infineon und AMD. Doch gerade die sind alle drei schwer angeschlagen. Infineon muss Hunderte Leute entlassen, AMD produziert von Gnaden eines saudischen Geldgebers, und Qimonda mit seinen 3200 Mitarbeitern bekommt keine Kredite mehr - das Unternehmen steht vor dem Aus. Das Land Sachsen und die Mutter Infineon streiten erbittert, ob Qimonda gerettet werden soll. Die Zukunft der Region steht auf dem Spiel - und damit ein Modell für den Osten. Cluster und Leuchttürme sollen die Wirtschaft hier nach vorn bringen. “Eine Pleite wäre verheerend für den Arbeitsmarkt und nur schwer zu verkraften”, fürchtet Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk. > Die Meldung im Volltext
In der Sächsischen Zeitung wird vor allem den Auswirkungen der Unternehmens-Krise auf die Kooperationsprojekte mit Universitäten und Forschungseinrichtungen nachgegangen. Der Tenor: Auch in diesem Bereich wird’s schwer. > Die Meldung im Volltext.
Was kann die Wirtschaftspolitik, was das Netzwerkmanagement in so einer Situation tun, was muss getan werden?
Tags: clustermodell, wirtschaftsförderung, wirtschaftskrise, wirtschaftsstrategie
29. Januar 2009
“Erste Interessenten für Qimonda” - so heißt es in einem Bericht auf “heise online”. Hier gibt’s die Meldung von heute im Volltext:
http://www.heise.de/newsticker/Erste-Interessenten-fuer-Qimonda–/meldung/126584