5. März 2008

Das “Daddy-System”: Väter in Führungspositionen

Im Jahr 2000 erschien im E-Zine TzW (Texte zur Wirtschaft) ein Beitrag von Shere Hite zum Thema Führungsklone: Muss ein CEO oder Manager verheiratet sein und Kinder haben?.

Schwerpunkt der TzW-Ausgabe war das Thema Sex/Business. In Ihrem Beitrag schreibt Hite: Man hat uns glauben gemacht, dass der Leiter eines Unternehmens ein verheirateter Mann mit Kindern sein sollte - so wie wir es auch von unseren Politikern zu erwarten scheinen. Warum? Das traditionelle “religiöse” System wird widergespiegelt, d. h., Gott (obgleich nicht verheiratet) herrscht von seinem Himmel aus und ordnet an, dass die Menschen heiraten (je zwei betreten die Arche) und sich vermehren sollen; das ist “normal” und unsere “moralische Pflicht”. Während der “Sexskandal” um Präsident Clinton verhandelt wurde, wurde klar, dass wir von unseren politischen Führern nicht nur erwarten, dass sie effizient arbeiten, sondern auch “moralisch korrekt” handeln und die traditionellen Vorstellungen von Moral vertreten.

Die Frage, die während jener weltweiten Debatte nicht beantwortet wurde (und auch weiterhin unbeantwortet bleibt), lautet: Kann man vom Verheiratetsein eines männlichen Führers oder CEOs ableiten, wie er sich gegenüber Frauen im Unternehmen oder im Allgemeinen verhält? Ein Gefühl scheint vorzuherrschen, nämlich dass die Einstellung eines Mannes zu seiner Familie/Frau/Tochter heutzutage symbolisch für seine Einstellung zu den Frauenrechten steht..

Lesen Sie den kompletten Text im PDF Führungsklone 

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