10. April 2008

Wer sind und was bewirken die Clusterlotsen?

 

Die Cluster-Lotsen sind eine Experten-Gruppe, die ihr Know-how in Deutschland, Österreich und der Schweiz immer dann einsetzt, wenn’s rauhe See gibt: In der Startphase eines Netzwerkes, in kritischen Projekt-Phasen oder bei Verteilungs-Konflikten in reifen Clustern. Der Kern des Cluster-Lotsen-Teams besteht aus einer Expertin und zwei Experten:

Franz Zuckriegl betreut seit acht Jahren unternehmerische Netzwerke und Cluster im europäischen Mutterland der Cluster, in Österreich. Seine Spezialgebiete sind Kommunikations- und Wissensmanagement in heterogenen Netzwerken.

Kirstin Nickelsen ist Wirtschaftsmediatorin und meistert als solche Krisen in und mit Teams aller Art - vom Projektteam aufwärts. Eine Krise ist eine Krise ist eine Krise. Und kann gemeistert werden. Wenn die Hamburgerin wieder geht, sind die Konflikte gelöst und das Team einige Schritte weiter.

Andreas Zeuch ist Inszenierungsexperte und für’s große Kino zuständig: Vom Unternehmenstheater bis zum Intuitions-Management sorgt der Experte für Intuiton & Nichtwissen in komplexen Systemen für entscheidende Impulse und Veränderungen. Wo er ist, bleibt kein Auge trocken.

Die Cluster-Lotsen sorgen dafür, dass niemand über Bord geht, dass das Cluster-Schiff auch die stärksten Stürme heil übersteht und mit reichem Fang in den Hafen zurückkehren kann. Danach ist es bereit, sich zu neuen, ertragreicheren Gründen aufzumachen …

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14. März 2008

Wie ein Cluster entsteht

 

Die sieben Schritte der Cluster-Entwicklung:

1. Die Wirtschaftspolitik erkennt ein Stärkefeld in ihrer Region und führt erste Gespräche mit den Leitbetrieben.
2. Gibt es grundsätzliches Interesse seitens der Wirtschaft, wird eine tiefer gehende Sondierung durchgeführt.
[Alternativ: Einige Unternehmen treten von sich aus aktiv an die Wirtschaftspolitk heran und sagen: “Wir wollen und müssen kooperieren - unterstützt uns bei der Organisation!”]
3. Verläuft die Sondierungsphase positiv, wird eine Gesellschaft (formell oder informell) gegründet, die Unternehmen ins Boot geholt und der Startschuss gegeben.
4. Konkrete Projekte werden definiert.
5. Erste Projekte werden konkret umgesetzt.
6. “So haben wir uns das aber nicht vorgestellt!” Die Strategie wird adaptiert.
7. Neue Projekte werden definiert und umgesetzt …

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Franz Zuckriegl, Cluster-Lotse 

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14. März 2008

Cluster-Erfahrungen aus Österreich

 

Seit acht Jahren bin ich nun am Aufbau und der Strategieentwicklung von Clustern ebenso beteiligt wie an der praktischen Projektarbeit innerhalb dieser Wertschöpfungs-Netzwerke. Österreich war eines der ersten Länder Europas, in denen Cluster als Wertschöpfungs-Struktur für Branchen und Regionen bewusst eingesetzt und gefördert wurden.

Wenn man sich manche neue Clusterinitiative etwa in Deutschland ansieht, dann ist seitens der Cluster-Initiatoren aus der (Wirtschafts)Politik oft die Rede vom “Cluster als Instrument der Standortwerbung”. Die Erfahrung, die wir gemacht haben, zeigt, dass das so nicht funktioniert. Cluster sind nicht als “Standort-Werber” erfolgreich, sondern nur durch die tatsächlich in und mit den Unternehmen generierte Wertschöpfung.

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