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12. Dezember 2008

Experten-Interviews, Teil 16: Holger Floeting, Difu Berlin

 

Cluster in der kommunalen und regionalen Wirtschaftspolitik – Vom Marketingbegriff zum Prozessmanagement“, so lautet der Titel der Anfang Dezember 2008 von Holger Floeting* herausgegebenen Publikation. Wir haben mit dem Experten am ”Deutschen Institut für Urbanistik (Difu)“ über den aktuellen Cluster-Boom, Krisen-Szenarien und die Zukunft der Cluster-Idee in den deutschsprachigen Ländern gesprochen …   

Lieber Holger Floeting, Sie arbeiten am “Deutschen Institut für Urbanistik (Difu)” und haben Anfang Dezember 2008 Ihr neues Buch vorgestellt. Wann sind Sie denn das erste Mal mit dem Thema konfrontiert worden und wie sieht Ihr persönlicher – und auch Ihr wissenschaftlicher – Zugang zum Cluster-Thema aus?

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17. November 2008

15 Cluster in Aachen mit 10.000 Arbeitsplätzen

 

Nach einer Reportage in der Süddeutschen berichtet nun auch Welt Online über das Campus-Projekt an der RWTH Aachen. Als Cluster werden in diesem Projekt ”wirtschaftlich-technische Kompetenzzentren” im Sinne interdisziplinärer Forschungszentren, an denen sich Unternehmen finanziell und personell beteiligen, definiert.

Philips, Ford und Microsoft sind in Aachen bereits mit eigenen Forschungszentren vertreten, folgen sollen u.a. noch E.on, ThyssenKrupp und Siemens. Mit insgesamt 10.000 zu schaffenden Arbeitsplätzen und einem Etat von ca. 1,5 Milliarden Euro soll sich am Hochschul-Campus eine der wichtigsten Forschungs- und Wissenschaftsregionen Deutschlands entwickeln.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

4. November 2008

Experten-Interviews, Teil 15: André-Bastian Soudah, Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland

 

“Erfolgreiche Unternehmen für eine erfolgreiche Region” 

Die “Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland” ist eine Organisation von Unternehmen für Unternehmen, wie André-Bastian Soudah*, Clustermanager der Initiative, erzählt. “Unser Ziel ist es, Clusterbildungsprozesse zu initiieren.” Das heißt, es geht darum, zuerst regionale Stärken herauszufinden und anschließend die Schlüsselspieler einer Branche zusammen zu bringen und für die Vorteile eines Clusterprozesses zu werben und erste gemeinsame Projekte auf den Weg zu bringen. “Wenn wir dann nach zwei, drei Jahren sehen, dass die Clusterinitiative selbstständig ist, ziehen wir uns langsam wieder zurück”, erläutert Soudah die Strategie der Wirtschaftsinitiative, die Wert darauf legt, “ ausschliesslich von der Wirtschaft getragen” zu werden. Clusterlotse Franz Zuckriegl im Gespräch über Strategien, Krisen und Chancen von Netzwerken in der Mitte Deutschlands.

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16. Oktober 2008

Cluster in der Krise

 

Die spekulative Finanzwirtschaft macht bankrott, die geplatzten Phantasiewerte verhageln die realen Bilanzen der Banken und diese tun sich immer schwerer, an Geld zu kommen, das die Realwirtschaft – also jener Bereich, in dem Dienstleistungen und Produkte entwickelt, angeboten und verkauft werden – zum Arbeiten braucht. Willkommen in der Wirtschaftskrise.

Aber was hat all das mit Clustern zu tun?

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2. September 2008

Ein Land entdeckt seine Cluster

 

Einen interessanten Artikel zum Thema Clusterbildung lesen Sie in der FTD.

Zitat:
“Kein Unternehmen kann allein das Wissen generieren, das notwendig ist, um ständig mit neuen Produkten zu überzeugen”, sagt NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben von der CDU. “Deshalb werden Netzwerke für den Innovationstransfer wichtig, und zwar nicht nur zwischen den Unternehmen und Forschungseinrichtungen, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungsketten.” Zitat Ende

Den gesamten Artikel lesen Sie hier

2. September 2008

CAM bringt den Nachwuchs und den bayerischen Medienminister zur Cinec 2008

 

Das Cluster audiovisuelle Medien (CAM) präsentiert sich vom 20. bis 22. September 2008 auf der 7. Internationalen Fachmesse für Filmtechnik Cinec. Unter dem Motto “Behind the Scenes” ermöglicht CAM in Kooperation mit dem Messeveranstalter Schülern und Studenten den kostenfreien Besuch der Ausstellung und die Teilnahme am Rahmenprogramm.
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26. März 2008

Spitzencluster Wettbewerb

 

Doppelter Erfolg beim bundesweiten Spitzencluster-Wettbewerb für die Metropolregion Rhein-Neckar

1. “Forum Organic Electronics” und “Zellbasierte & Molekulare Medizin” in der entscheidenden Auswahlrunde
2. Spitzencluster-Wettbewerb mit insgesamt 200 Millionen Euro Fördergeldern
3. Finale Entscheidung im September 2008

Zwei Cluster aus der Metropolregion Rhein-Neckar erreichen die entscheidende Runde des mit insgesamt rund 200 Mio. € dotierten Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Das BMBF gab heute bekannt, dass die beiden Clusteranträge der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) “Forum Organic Electronics” und “Zellbasierte & Molekulare Medizin” die Endrunde erreicht haben. Nun müssen bis zum 5. Juni 2008 die Vollanträge beim BMBF eingereicht werden. Die ausgewählten Cluster der Region befassen sich mit zentralen Zukunftstechnologien und werden jeweils von einer Vielzahl von regionalen Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen von Kooperationsprojekten getragen.

“Die Entscheidung der Jury zeigt, dass unsere Anstrengungen um eine verbesserte Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft Früchte tragen”, erklärt Prof. Dr. Claus E. Heinrich, Vorstandsvorsitzender des Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V. (ZMRN e.V.), “Die Teilnahme am Spitzencluster-Wettbewerb hat die Zusammenarbeit der beteiligten Firmen bereits jetzt intensiviert und damit das Innovationstempo erhöht.”

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24. März 2008

Projektmediation in Clustern

 

Damit die Gemeinsamkeiten, die ein Cluster zum Wettbewerbsvorteil benötigt, in Krisenzeiten nicht verloren geht, sondern konstruktiv und nachhaltig genutzt wird, ist eine Projektmediation sinnvoll, Zeit- und Kostensparend und erleichtert die Zusammenarbeit.

Dass es Krisen und Konflikte in Kooperationen gibt, ist kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Führung, sondern liegt in der Natur der Sache, u.a. weil

- Aufgaben und Rollen in einem neuen Cluster erst definiert werden müssen,
- Cluster unter “Druck” sind , da sie unter öffentlicher Beobachtung stehen und alle Beteiligten das Projekt positiv beeinflussen wollen.

Wirtschaftsmediation wird geprägt durch drei Ansätze:

1. Freiwilligkeit der Teilnehmenden und deren Bedürfnisse und Ziele
2. Allparteilichkeit des Mediators
3. Ausschließlich die Beteiligten treffen eine Entscheidung über die Konsequenzen, Einigung, ggf. auch den Abbruch der Mediation.

Wirtschaftsmediation kann daher als interdisziplinäre Methode der Streitbeilegung und als innovative Form des Konfliktmanagements verstanden werden, in der es nicht um “Recht oder Unrecht”, sondern um eine Win- Win Situation geht.

Auch im Vorfeld, im Sinne der Konfliktvermeidung, kann Mediation zum Einsatz kommen, z.B. bei Vertragsverhandlungen, Projektarbeiten oder während der Entstehung eines Clusters.

Lesen Sie auch:
Was ist ein Cluster?
Wenn Cluster clustern! 

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14. März 2008

The Rise of a Cluster

 

Before one starts a cluster, there must be more actual demand than only of one or two potential key players of a cluster.

The “European Cluster Memorandum” describes a cluster as

“a key driver of innovation and prosperity, helping regions to build unique profiles of specialized capabilities that enable them to strengthen their role as active and attractive partners in the global economy.”

Thus a cluster-building-process should be based on the actual needs and the competence of a region or branch. Based on my experience there are seven steps in developing clusters:

1. Regional economic policy recognizes a field of particular know-how and competence. A dialouge with the key players starts.
2. If there is a fundamental interest a more profound research begins.
[Alternatively, some companies come closer actively to the economic policy and say: “We have to cooperate - please help us in organizing this process!”]
3. If this phase of profound research is positive, a formal (or informal) organization is founded and you must get the companies on board. Then the starting signal falls.
4. Concrete projects are defined.
5. First projects are implemented concretely.
6. “That’s not how we’d visualized things!” The strategy is adapted.
7. New projects are defined and realized …

Franz Zuckriegl, Cluster-Pilot 

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13. März 2008

Die Cluster clustern …

 

Es kommt, wie es kommen musste: Seitdem Mitte der Neunzigerjahre des vorigen Jahrhunderts eifrig geclustert wird in Österreich und im Rest Europas (okay: nicht überall war man so früh dran), wird es nun notwendig, die Cluster selbst zu vernetzen … Und das über Branchen- und Ländergrenzen hinweg, sind doch immer mehr Projekte genau so angelegt.

Manchmal ist es auch sinnvoll, einzelnen Unternehmen oder Organisationen Zugang zu Clustern zu verschaffen, auch wenn sie keine Vollmitglieder sind. Einfach, weil das Know-how punktuell passt. Um das zu ermöglichen, wurde das europäische ClusterNet ins Leben gerufen. Projektleiter Peter Perkonigg von der steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft SFG erklärt dazu:

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