31. Juli 2009

Graz wird “City of Design”

 

Die steirische Landeshauptstadt hat sich bei der UNESCO um den prestigeträchtigen Titel einer “City of Design” beworben. In spätestens einem Jahr wird entschieden sein, ob Graz sich nun nach dem Titel “UNESCO-Weltkulturerbe” und “Kulturhauptstadt Europas” mit einem neuen Zeichen schmücken darf. Wobei: “Der Titel ist das Unwichtigste an der Geschichte – wichtig ist die Haltung, die man zum Thema entwickelt. Design ist ein Gestaltungsprozess und keine Behübschung”. Das sagt Eberhard Schrempf, Geschäftsführer der Netzwerkgesellschaft “Creative Industries Styria (CIS)“, und als solcher verantwortlich für die Ausarbeitung und Präsentation der Bewerbung. Schrempf sieht im Bemühen um die Aufnahme in das UNESCO-Städtenetzwerk “eine Positionierung für die Zukunft und nicht einen Titel für ein, zwei Jahre.”

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29. Juli 2009

Kreativwirtschafts-Cluster für Oberösterreich

 

Nun setzt auch Oberösterreich auf einen Cluster zur Förderung seiner “Creative Industries”. So sieht es zumindest die “OÖ. Strategie Kreativwirtschaft 2009-2015″ vor, die Landeshauptmann Josef Pühringer in Linz vorgestellt hat.

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28. Mai 2008

Experten-Interviews, Teil 10, Eberhard Schrempf, CIS Creative Industries Styria

 

Das Netzwerk Creative Industries Styria (CIS) zählt zu den jüngsten Netzwerken und Clustern der Steiermark. Grundlegend für das Netzwerk war eine 2006 durchgeführte Potenzialanalyse der Kreativwirtschaft im Großraum Graz. Das für die “Kulturstadt Graz” wenig überraschende, aber erstmals wissenschaftlich fundierte Ergebnis: Die Kreativwirtschaft hat ein jährliches Wertschöpfungspotenzial von rund 1,5 Milliarden Euro, was einem Anteil von 14 Prozent an der gesamten Wertschöpfung entspricht. Grund genug, mit Mag. Eberhard Schrempf*, dem seit 2007 amtierenden Geschäftsführer der Creative Industries Styria, ein Gespräch zu führen.

Lieber Mag. Schrempf, wie haben Sie die Gründungsphase der neuen Netzwerkgesellschaft erlebt, warum hat man das in Angriff genommen?

Eberhard Schrempf: Ausschlaggebend für die Gründung waren sicher drei Faktoren: Erstens geht der internationale Trend dahin, den Wert von Kreativität und Kreativwirtschaft richtig einordnen zu können. Und mittlerweile schätzt und respektiert man die “kreative Klasse”. Zweitens lieferte die Studie von Joanneum Research zum Kreativpotenzial im Großraum Graz die entsprechenden Daten und Fakten. Und drittens gibt es in der Steiermark eine lange Tradition der Organisation unternehmerischer Aktivitäten in Form von Clustern und Netzwerken. Meiner Ansicht nach ist es auch ganz gut, dass wir in Sachen Kreativwirtschafts-Vernetzung erst bei der “zweiten Welle” dabei sind; so konnten wir viel von positiven Beispielen wie dem Werkraum Bregenzerwald oder der Wiener Initiative departure lernen.

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