8. August 2011

Neuer Kreativwirtschafts-Cluster in Hessen

 

Sieben Berufsverbände aus verschiedenen Kreativ-Bereichen haben sich im Juli 2011 in Frankfurt zum “Cluster der Kreativwirtschaft in Hessen (CLUK)” zusammengeschlossen. Weitere Berufsverbände sollen den Initiatoren und Gründungsmitgliedern bald folgen, heißt es in einer Presseinformation.

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1. April 2011

Graz wird “City of Design”

 

Was lange währt, wird endlich gut: Mitte März hat die UNESCO bekanntgegeben, dass Graz in den Kreis der “Creative Cities” aufgenommen wurde. Derzeit gibt es zehn “UNESCO Cities of Design”: Berlin (Deutschland), Buenos Aires (Argentinien), Montréal (Kanada), Kobe (Japan), Nagoya (Japan), Shenzhen (China), Shanghai (China), Seoul (Korea), St.Etienne (Frankreich) und Graz (Österreich).

Mehr Infos: http://www.cis.at/de/Schwerpunkte/cis-leitprojekte/projekttitel-no02 

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17. Dezember 2010

“The Great Reset” — Was sich durch die große Krise ändern wird …

 

Richard Florida, Vordenker der “Creative Class“, analysiert in seinem neuen Buch “The Great Reset: How New Ways of Living and Working Drive Post-Crash Prosperity“* die aktuelle Wirtschaftskrise vor dem Hintergrund der “Langen Depression” in den USA ab den 1870er-Jahren und der “Großen Depression” in den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts. Beide große Krisen beschleunigten Innovationen und waren Auslöser für neue Raumlösungen, so genannte “Spatial Fixes”: So entstanden in Folge der Krise in den Siebzigerjahren des 19. Jahrhunderts die Industriestädte und nach der Großen Depression der Dreißigerjahre entwickelten sich die Vorstädte als neue Raumlösung in den USA. “The Great Reset” ist eine spannend zu lesende Geschichte der Wirtschaft und Wirtschafts-Geographie mit verblüffenden Parallelen zur Entstehung und den Auswirkungen der aktuellen Krise des 21. Jahrhunderts. Richard Floridas neuestes Buch ist als “Reset. Wie wir anders leben, arbeiten und eine neue Ära des Wohlstands begründen werden“** erstmals auch in deutscher Sprache erschienen.

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31. Juli 2009

Graz wird “City of Design”

 

Die steirische Landeshauptstadt hat sich bei der UNESCO um den prestigeträchtigen Titel einer “City of Design” beworben. In spätestens einem Jahr wird entschieden sein, ob Graz sich nun nach dem Titel “UNESCO-Weltkulturerbe” und “Kulturhauptstadt Europas” mit einem neuen Zeichen schmücken darf. Wobei: “Der Titel ist das Unwichtigste an der Geschichte – wichtig ist die Haltung, die man zum Thema entwickelt. Design ist ein Gestaltungsprozess und keine Behübschung”. Das sagt Eberhard Schrempf, Geschäftsführer der Netzwerkgesellschaft “Creative Industries Styria (CIS)“, und als solcher verantwortlich für die Ausarbeitung und Präsentation der Bewerbung. Schrempf sieht im Bemühen um die Aufnahme in das UNESCO-Städtenetzwerk “eine Positionierung für die Zukunft und nicht einen Titel für ein, zwei Jahre.”

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29. Juli 2009

Kreativwirtschafts-Cluster für Oberösterreich

 

Nun setzt auch Oberösterreich auf einen Cluster zur Förderung seiner “Creative Industries”. So sieht es zumindest die “OÖ. Strategie Kreativwirtschaft 2009-2015″ vor, die Landeshauptmann Josef Pühringer in Linz vorgestellt hat.

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28. Mai 2008

Experten-Interviews, Teil 10, Eberhard Schrempf, CIS Creative Industries Styria

 

Das Netzwerk Creative Industries Styria (CIS) zählt zu den jüngsten Netzwerken und Clustern der Steiermark. Grundlegend für das Netzwerk war eine 2006 durchgeführte Potenzialanalyse der Kreativwirtschaft im Großraum Graz. Das für die “Kulturstadt Graz” wenig überraschende, aber erstmals wissenschaftlich fundierte Ergebnis: Die Kreativwirtschaft hat ein jährliches Wertschöpfungspotenzial von rund 1,5 Milliarden Euro, was einem Anteil von 14 Prozent an der gesamten Wertschöpfung entspricht. Grund genug, mit Mag. Eberhard Schrempf*, dem seit 2007 amtierenden Geschäftsführer der Creative Industries Styria, ein Gespräch zu führen.

Lieber Mag. Schrempf, wie haben Sie die Gründungsphase der neuen Netzwerkgesellschaft erlebt, warum hat man das in Angriff genommen?

Eberhard Schrempf: Ausschlaggebend für die Gründung waren sicher drei Faktoren: Erstens geht der internationale Trend dahin, den Wert von Kreativität und Kreativwirtschaft richtig einordnen zu können. Und mittlerweile schätzt und respektiert man die “kreative Klasse”. Zweitens lieferte die Studie von Joanneum Research zum Kreativpotenzial im Großraum Graz die entsprechenden Daten und Fakten. Und drittens gibt es in der Steiermark eine lange Tradition der Organisation unternehmerischer Aktivitäten in Form von Clustern und Netzwerken. Meiner Ansicht nach ist es auch ganz gut, dass wir in Sachen Kreativwirtschafts-Vernetzung erst bei der “zweiten Welle” dabei sind; so konnten wir viel von positiven Beispielen wie dem Werkraum Bregenzerwald oder der Wiener Initiative departure lernen.

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