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16. Juli 2009

Grazer Unis bündeln Humantechnologie-Kompetenzen

 

Mit der Plattform “Biotechmed” fokussieren die vier Universitäten am Standort Graz ihre schon bisher praktizierte Zusammenarbeit in den Life Sciences und Humantechnologien. Ein besonders gelungenes Beispiel dafür ist NAWI Graz, die enge Kooperation der Karl-Franzens-Universität und der TU Graz im Bereich der Naturwissenschaften. 

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3. Juli 2009

TUHH erfolgreich bei Hamburger Landesexzellenzinitiative

 

Zwei im Januar eingereichte Vorhaben im Bereich der Grundlagenforschung werden künftig jährlich mit jeweils 1,3 Millionen Euro gefördert: Die Forscher des Clusters “Fundamentals for synthetic biological systems (SynBio)” erhoffen sich einen Durchbruch in der Biotechnologie; dabei geht es um effektivere Methoden zur Herstellung z.B. von Medikamenten. Und im Cluster “Integrierte Materialsysteme (IMS)” suchen die Wissenschaftler nach maßgeschneiderten Werkstoffen für die industrielle Herstellung, wie der Informationsdienst Wissenschaft idw berichtet.

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10. März 2009

Experten-Interviews, Teil 20: Helmut Thamer, Biokatalyse2021

 

Im Mai 2007 erhielt das Cluster Biokatalyse2021 als eines von fünf großen Forschungsnetzwerken den Zuschlag im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs “BioIndustrie 2021″ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Heute sind im Cluster 56 Organisationen beteiligt und es wird an 19 Projekten gearbeitet. Ein Gespräch mit Clustermanager Dr. Helmut Thamer* über weit zurück liegende Netzwerkerfahrungen und zukuftsträchtige Technologien.   

Sehr geehrter Dr. Thamer, wie sehen Ihre Erfahrungen mit Clustern aus?

Helmut Thamer: Ich kann mich noch gut an das Jahr 1993 erinnern. Damals startete ein Projekt mit 33 Partnern aus ganz Europa zum Thema “Biotechnology of Extremophiles”. Nur nannte man das damals noch nicht Cluster, sondern Konsortium. Der Ausgangspunkt für Biokatalyse2021 war die Gründung der Initiative “Industrielle Biotechnologe Nord” im Herbst 2005, mit der wir Wirtschaft und Wissenschaft noch näher zusammen bringen und das Thema “Weiße Biotechnologie” voranbringen wollten. Der BMBF-Wettbewerb mit Cluster-Ausschreibung 2006 bot dann die Möglichkeit, unsere Ideen sehr schnell praktisch umzusetzen.

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24. Februar 2009

Experten-Interviews, Teil 19: Kathrin Adlkofer, Norgenta Hamburg

 

Die Norgenta Norddeutsche Life Science Agentur GmbH versteht sich als “länderübergreifende Projekt- und Servicegesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein zur Unterstützung der Life Science Aktivitäten in Norddeutschland”. Die Norgenta “bündelt, vernetzt und koordiniert die Life Science Aktivitäten für ein international wettbewerbsfähiges Cluster” in den Themenfeldern Biotechnologie, Medizintechnik und Pharmazie. Ein Gespräch mit Geschäftsführerin Dr. Kathrin Adlkofer über erfolgreiche Projekte und länderübergreifende Zusammenarbeit.

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14. November 2008

Krebszentren Oslo und Toulouse rücken zusammen

 

Am 13. November 2008 unterzeichnete der Oslo Cancer Cluster ein strategisches Abkommen mit den Zentren Cancéropôle und Cancer-Bio-Santé in Toulouse. In dem Abkommen wird die gemeinsame Absicht besiegelt, bei der Entwicklung neuer Krebstherapien in Europa künftig eine führende Rolle einzunehmen. Unterzeichnet wurde das Abkommen von Philippe Douste-Blazy, dem Präsidenten des Cancéropôle-Verbandes in Toulouse, ehemaliger Bürgermeister von Toulouse und ehemaliger französischer Außenminister, von Jean-Pierre Saintouil, dem Geschäftsführer des Cancer-Bio-Santé Zentrums in Toulouse, und von Bjarte Reve, dem Geschäftsführer des Oslo Cancer Cluster NCE. weiter… »

1. Oktober 2008

Neuer Science-Park des “Oslo Cancer Cluster (OCC)”

 

Mit dem neuen 40.000m² umfassenden “Oslo Cancer Cluster Innovation Park” – Baubeginn 2009 und geplante Fertigstellung 2012 – will der Oslo Cancer Cluster (OCC) zum größten Zetrum der europäischen Krebsforschung werden.  

Die 2006 gegründete Initiative ist der erste europäische Cluster, der sich dem Thema Krebs widmet. Ziel des aktuell 40 Organisationen umfassenden Clusters: Forschungsergebnisse in erfolgreiche Diagnose- und Behandlungsmethoden umwandeln.

Im neuen “Innovation Park” sollen Bildungseinrichtungen, Forschungsorganisationen und Unternehmen angesiedelt werden. Bjarte Reve, Cluster-CEO, betonte dem Newsdienst “Biotech Scandinavia” gegenüber die Wichtigkeit realer Begegnungsmöglichkeiten der Akteure in einem Cluster: “Cooperation and transfer of knowledge between different actors is very important for a cluster. The best way to transfer knowledge is trough personal meetings, thus it is very important to have everyone gathered at the same place”.

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7. August 2008

Schottland forciert Life-Science-Sektor

 

Schottland begreift sich als zweitgrößter “Life-Sciences-Cluster” des Vereinigten Königreichs: Um die Städte Edinburgh, Dundee und Glasgow sind 80 Prozent der Life-Sciences-Industrie Schottlands angesiedelt, die jährlich rund 3,75 Milliarden Euro zur Gesamtwirtschaft des Landes beiträgt. Mit Wachstumsraten von über acht Prozent pro Jahr zählt Schottland zu den am schnellsten wachsenden Life-Sciences-Communities Europas.

Der Schwerpunkt der schottischen Humantechnologien und Biowissenschaften liegt im Sektor “Human Healthcare”, speziell im Bereich der “Roten Biotechnologie”. Wie die regierungseigene Beratungsagentur Scottish Development International in einer Aussendung mitteilte, fördert die schottische Regierung besonders Gemeinschaftsprojekte zwischen Privatunternehmen und dem öffentlichen Sektor (Universitäten und Forschungseinrichtungen).

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18. Juli 2008

Experten-Interviews, Teil 14: Johannes Khinast, RCPE Graz

 

Am 28. September 2007 entschied in Wien eine zwölfköpfige, international besetzte Jury nach einem zehnmonatigen Wettbewerbsverfahren über die Vergabe von insgesamt acht K1-Zentren und drei K2-Zentren sowie über 16 Anträge für K-Projekte. Im vom österreichischen Innovations- und Technologie- (BMVIT) gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium (BMWA) getragenen Programm “COMET – Competence Centers for Excellent Technologies” standen in der ersten Ausschreibungsrunde insgesamt 130 Mio. Euro an Bundesmitteln zur Verfügung.

Mit dem Grazer “Competence Center for Pharmaceutical Engineering (CCPE)” konnte ein Antrag in einem völlig neuen Forschungsfeld die COMET-Jury überzeugen. “Pharmaceutical Engineering” zielt darauf ab, die  Medikamenten-Entwicklung zu beschleunigen und eröffnet neue Möglichkeiten in der Personalisierung von Medikamenten. Der Antrag wurde von einem Konsortium bestehend aus der TU Graz, der Karl-Franzens-Universität, Joanneum Research und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie 15 Top-Unternehmen aus der Pharma- und Anlagenbau-Branche eingereicht.

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4. Juli 2008

Experten-Interviews, Teil 13: Detlef Terzenbach, Frankfurt Biotech Alliance

 

Kernpunkt des Frankfurter Clusterkonzeptes „Integrierte Bioindustrie“ ist es, über die gesamte Wertschöpfungskette der weißen Biotechnologie „die Kompetenzen von Wissenschaft und Industrie zu vernetzen und Verbundprojekte zu initiieren, aus denen marktfähige Produkte und Dienstleistungen hervorgehen“, so Projektleiter Dr. Detlef Terzenbach*. Der Fokus des Frankfurter Clusters liegt dabei auf Anwendungen in der Fein- und Spezialchemie.

Sehr geehrter Dr. Terzenbach, Sie befinden sich in der Startphase eines Clusters. Was waren die wesentlichen Strategien und Erfahrungen der ersten Monate als Clustermanager?

Detlef Terzenbach: Wir sind im Juni 2007 mit dem Grundansatz gestartet, die „weiße Biotechnologie“ zu fördern. Der Cluster ist eine klassische „Top-Down-Initiative“: Unser Frankfurter Clusterkonzept ist eines der fünf Sieger aus dem BMBF-Wettbewerb BioIndustrie 2021 und kann nun 5 Mio. Euro zur Förderung von Verbundprojekten zur Verfügung stellen. Da nicht alle Ressourcen über die gesamte Wertschöpfungskette im Land entwickelt sind, waren wir von Anfang an auch offen für internationale Kooperationen.  

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3. Juni 2008

Experten-Interviews, Teil 11, Wolfgang Sening, Cluster Medizintechnik Bayern

 

Der im Juni 2006 ins Leben gerufene High-Tech-Cluster Medizintechnik ist eine der insgesamt 19 Netzwerk-Organisationen der “Allianz Bayern Innovativ“. Bayern zählt zu den größten Produzenten und Exporteuren von Medizintechnik weltweit und deckt bei einem Exportanteil von 70 Prozent rund 30 Prozent der Gesamtproduktion Deutschlands ab. Mit dem Clustermanagement betraut wurde das seit zehn Jahren bestehende “Forum MedTech Pharma e.V.“. Vorstandsvorsitzender des Forums und Clustersprecher ist Prof. Dr. Michael Nerlich vom Klinikum der Universität Regensburg.

Sehr geehrter Dr. Sening*, seit Sommer 2006 sind Sie Manager des Clusters Medizintechnik. Ein junger Cluster, der allerdings bei  dem bereits sehr lange und gut funktionierenden Netzwerk Forum MedTech Pharma etabliert ist. Wie sieht die Aufgabenteilung in der Praxis aus?

Wolfgang Sening: Das Projekt “Cluster Medizintechnik” ist synergetisch in das Forum MedTech Pharma e.V. integriert, ein international ausgerichtetes Netzwerk mit mehr als 590 Mitgliedsorganisationen aus 14 Nationen, nicht nur aus den Bereichen Medizintechnik, sondern auch aus dem Pharma- und Biotech-Sektor. Die Clusteraktivitäten wiederum verfolgen eine regionale Perspektive mit dem klaren Fokus auf Medizintechnik. Im Rahmen des Clusters ist es uns möglich, einen noch engeren und direkteren Kontakt zu den Akteuren aufzubauen. Ein thematischer Schwerpunkt des Clusters liegt in der Aus- und Weiterbildung für die Gesundheitswirtschaft. So unterstützen wir etwa die FH Ansbach bei der Einrichtung eines biomedizinischen Studienganges, der 2009 starten wird.

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