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14. November 2008

Krebszentren Oslo und Toulouse rücken zusammen

 

Am 13. November 2008 unterzeichnete der Oslo Cancer Cluster ein strategisches Abkommen mit den Zentren Cancéropôle und Cancer-Bio-Santé in Toulouse. In dem Abkommen wird die gemeinsame Absicht besiegelt, bei der Entwicklung neuer Krebstherapien in Europa künftig eine führende Rolle einzunehmen. Unterzeichnet wurde das Abkommen von Philippe Douste-Blazy, dem Präsidenten des Cancéropôle-Verbandes in Toulouse, ehemaliger Bürgermeister von Toulouse und ehemaliger französischer Außenminister, von Jean-Pierre Saintouil, dem Geschäftsführer des Cancer-Bio-Santé Zentrums in Toulouse, und von Bjarte Reve, dem Geschäftsführer des Oslo Cancer Cluster NCE. weiter… »

1. Oktober 2008

Neuer Science-Park des “Oslo Cancer Cluster (OCC)”

 

Mit dem neuen 40.000m² umfassenden “Oslo Cancer Cluster Innovation Park” – Baubeginn 2009 und geplante Fertigstellung 2012 – will der Oslo Cancer Cluster (OCC) zum größten Zetrum der europäischen Krebsforschung werden.  

Die 2006 gegründete Initiative ist der erste europäische Cluster, der sich dem Thema Krebs widmet. Ziel des aktuell 40 Organisationen umfassenden Clusters: Forschungsergebnisse in erfolgreiche Diagnose- und Behandlungsmethoden umwandeln.

Im neuen “Innovation Park” sollen Bildungseinrichtungen, Forschungsorganisationen und Unternehmen angesiedelt werden. Bjarte Reve, Cluster-CEO, betonte dem Newsdienst “Biotech Scandinavia” gegenüber die Wichtigkeit realer Begegnungsmöglichkeiten der Akteure in einem Cluster: “Cooperation and transfer of knowledge between different actors is very important for a cluster. The best way to transfer knowledge is trough personal meetings, thus it is very important to have everyone gathered at the same place”.

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7. August 2008

Schottland forciert Life-Science-Sektor

 

Schottland begreift sich als zweitgrößter “Life-Sciences-Cluster” des Vereinigten Königreichs: Um die Städte Edinburgh, Dundee und Glasgow sind 80 Prozent der Life-Sciences-Industrie Schottlands angesiedelt, die jährlich rund 3,75 Milliarden Euro zur Gesamtwirtschaft des Landes beiträgt. Mit Wachstumsraten von über acht Prozent pro Jahr zählt Schottland zu den am schnellsten wachsenden Life-Sciences-Communities Europas.

Der Schwerpunkt der schottischen Humantechnologien und Biowissenschaften liegt im Sektor “Human Healthcare”, speziell im Bereich der “Roten Biotechnologie”. Wie die regierungseigene Beratungsagentur Scottish Development International in einer Aussendung mitteilte, fördert die schottische Regierung besonders Gemeinschaftsprojekte zwischen Privatunternehmen und dem öffentlichen Sektor (Universitäten und Forschungseinrichtungen).

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18. Juli 2008

Experten-Interviews, Teil 14: Johannes Khinast, RCPE Graz

 

Am 28. September 2007 entschied in Wien eine zwölfköpfige, international besetzte Jury nach einem zehnmonatigen Wettbewerbsverfahren über die Vergabe von insgesamt acht K1-Zentren und drei K2-Zentren sowie über 16 Anträge für K-Projekte. Im vom österreichischen Innovations- und Technologie- (BMVIT) gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium (BMWA) getragenen Programm “COMET – Competence Centers for Excellent Technologies” standen in der ersten Ausschreibungsrunde insgesamt 130 Mio. Euro an Bundesmitteln zur Verfügung.

Mit dem Grazer “Competence Center for Pharmaceutical Engineering (CCPE)” konnte ein Antrag in einem völlig neuen Forschungsfeld die COMET-Jury überzeugen. “Pharmaceutical Engineering” zielt darauf ab, die  Medikamenten-Entwicklung zu beschleunigen und eröffnet neue Möglichkeiten in der Personalisierung von Medikamenten. Der Antrag wurde von einem Konsortium bestehend aus der TU Graz, der Karl-Franzens-Universität, Joanneum Research und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie 15 Top-Unternehmen aus der Pharma- und Anlagenbau-Branche eingereicht.

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4. Juli 2008

Experten-Interviews, Teil 13: Detlef Terzenbach, Frankfurt Biotech Alliance

 

Kernpunkt des Frankfurter Clusterkonzeptes „Integrierte Bioindustrie“ ist es, über die gesamte Wertschöpfungskette der weißen Biotechnologie „die Kompetenzen von Wissenschaft und Industrie zu vernetzen und Verbundprojekte zu initiieren, aus denen marktfähige Produkte und Dienstleistungen hervorgehen“, so Projektleiter Dr. Detlef Terzenbach*. Der Fokus des Frankfurter Clusters liegt dabei auf Anwendungen in der Fein- und Spezialchemie.

Sehr geehrter Dr. Terzenbach, Sie befinden sich in der Startphase eines Clusters. Was waren die wesentlichen Strategien und Erfahrungen der ersten Monate als Clustermanager?

Detlef Terzenbach: Wir sind im Juni 2007 mit dem Grundansatz gestartet, die „weiße Biotechnologie“ zu fördern. Der Cluster ist eine klassische „Top-Down-Initiative“: Unser Frankfurter Clusterkonzept ist eines der fünf Sieger aus dem BMBF-Wettbewerb BioIndustrie 2021 und kann nun 5 Mio. Euro zur Förderung von Verbundprojekten zur Verfügung stellen. Da nicht alle Ressourcen über die gesamte Wertschöpfungskette im Land entwickelt sind, waren wir von Anfang an auch offen für internationale Kooperationen.

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3. Juni 2008

Experten-Interviews, Teil 11, Wolfgang Sening, Cluster Medizintechnik Bayern

 

Der im Juni 2006 ins Leben gerufene High-Tech-Cluster Medizintechnik ist eine der insgesamt 19 Netzwerk-Organisationen der “Allianz Bayern Innovativ“. Bayern zählt zu den größten Produzenten und Exporteuren von Medizintechnik weltweit und deckt bei einem Exportanteil von 70 Prozent rund 30 Prozent der Gesamtproduktion Deutschlands ab. Mit dem Clustermanagement betraut wurde das seit zehn Jahren bestehende “Forum MedTech Pharma e.V.“. Vorstandsvorsitzender des Forums und Clustersprecher ist Prof. Dr. Michael Nerlich vom Klinikum der Universität Regensburg.

Sehr geehrter Dr. Sening*, seit Sommer 2006 sind Sie Manager des Clusters Medizintechnik. Ein junger Cluster, der allerdings bei  dem bereits sehr lange und gut funktionierenden Netzwerk Forum MedTech Pharma etabliert ist. Wie sieht die Aufgabenteilung in der Praxis aus?

Wolfgang Sening: Das Projekt “Cluster Medizintechnik” ist synergetisch in das Forum MedTech Pharma e.V. integriert, ein international ausgerichtetes Netzwerk mit mehr als 590 Mitgliedsorganisationen aus 14 Nationen, nicht nur aus den Bereichen Medizintechnik, sondern auch aus dem Pharma- und Biotech-Sektor. Die Clusteraktivitäten wiederum verfolgen eine regionale Perspektive mit dem klaren Fokus auf Medizintechnik. Im Rahmen des Clusters ist es uns möglich, einen noch engeren und direkteren Kontakt zu den Akteuren aufzubauen. Ein thematischer Schwerpunkt des Clusters liegt in der Aus- und Weiterbildung für die Gesundheitswirtschaft. So unterstützen wir etwa die FH Ansbach bei der Einrichtung eines biomedizinischen Studienganges, der 2009 starten wird.

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15. Mai 2008

Experten-Interviews, Teil 8: Andreas Weißflog, timm Mittelhessen

 

Das im Oktober 2007 ins Leben gerufene „Kooperationsnetzwerk für die Medizinwirtschaft in Mittelhessen und der Wetterau“ hat sich mittelfristig ehrgeizige Ziele gesteckt, so Clustermanager Dr. Andreas Weißflog*: „Wir wollen in fünf Jahren zum meist beachteten Medizincluster Deutschlands werden.“ Mit den Universitäten in Gießen und Marburg, der FH Gießen-Friedberg und den innovativen Unternehmen der Region zählt Mittelhessen heute schon zu den wichtigsten Medizinwirtschafts-Standorten Deutschlands.  

Sehr geehrter Dr. Weißflog, Sie befinden sich in der Startphase eines Clusters. Was waren die wesentlichen Erfahrungen der ersten Monate als Clustermanager?

Andreas Weißflog: Zuerst einmal war es wichtig, alle Akteure der Branche kennen zu lernen. Die Initiative zum Cluster ging von der Politik aus: Im Rahmen einer Medizintechnikstudie wurde das wirtschaftliche und wissenschaftliche Potenzial erhoben und daraus ergaben sich erste Ansatzpunkte für konkrete Projekte. Ausgangspunkt von timm (Technologie & Innovation Medizinregion Mittelhessen) waren die Hochschulen mit ihrem wissenschaftlichen Potenzial. Und es war das Ziel der Politik und Förderorganisationen, den Markt und die Innovationen aus den Forschungseinrichtungen auch für die regionalen Unternehmen zu erschließen.  

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14. April 2008

Experten-Interviews, Teil 4: Robert Gfrerer, Humantechnologie-Cluster, Steiermark

 

Im Jahr 2005 begann DI Dr. Robert Gfrerer, MPH* als Geschäftsführer der Human.technology Styria GmbH. Der im Jahr 2004 ins Leben gerufene Cluster vereint Unternehmen und Organisationen aus dem Life-Science-, Biotech-, Medizintechnik-, Pharma-, Health-Care- und klassischen Medizin-Sektor. 

Lieber Robert Gfrerer, Du bist verantwortlich für alle Humantechnologie-Aktivitäten im Rahmen dieses relativ jungen Clusters. Wenn Du Dich an den Start im Jahr 2005 zurück erinnerst: Mit welcher Intention ging die Initiative an den Start und welche Schlüsselspieler waren von Beginn an dabei?

Robert Gfrerer: Die Intention dabei war, am Standort Steiermark eine stark wachsende Community an Firmen und Institutionen im Life-Science-Bereich durch eine Clusterentwicklung nachhaltig zu unterstützen. Der Cluster als Booster für die Branche also. Von Anfang an dabei waren die Steirische Wirtschaftsförderung SFG, die Industriellenvereinigung Steiermark, Roche Diagnostics, Neuroth, VTU Engineering, ZETA Holding, JOANNEUM RESEARCH und die Medizinische Universität Graz. Es ging allen darum, am Standort für kräftiges unternehmerisches Wachstum und internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe zu sorgen. Daher sind die acht Gründungsgesellschafter auch die Repräsentation der wesentlichen Player der Branche.

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