20. April 2009

Experten-Interviews, Teil 22: Gerd Holzschlag, SFG Steiermark

 

Ing. Gerd Holzschlag* ist Prokurist und Verantwortlicher für Cluster, Netzwerke und Kompetenzzentren bei der steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft SFG. Holzschlag zählt zu den profiliertesten Clusterexperten Europas und ist seit 1995 für die Strategie und Umsetzung der Clusterpolitik des Landes Steiermark verantwortlich. Ein Gespräch über Vergangenheit und Zukunft einer Idee.

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23. März 2009

Experten-Interviews, Teil 21: Walter Freudenthaler, ecoplus Niederösterreich

 

Mag. Walter Freudenthaler* ist Leiter des Geschäftsfeldes Unternehmensnetzwerke und Cluster bei der landeseigenen niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus. Seit Ende der Neunzigerjahre des vorigen Jahrhunderts plant, steuert und begleitet Freudenthaler den Aufbau von Clusterinitiativen im größten österreichischen Bundesland. Mittlerweile gehen die Clusterinitiativen über Bundesländergrenzen hinaus und wollen auch “Anlaufstelle in Krisenzeiten” sein. Ein Gespräch mit Walter Freudenthaler über praktische Erfahrungen und Zukunftsszenarien.

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24. Februar 2009

Experten-Interviews, Teil 19: Kathrin Adlkofer, Norgenta Hamburg

 

Die Norgenta Norddeutsche Life Science Agentur GmbH versteht sich als “länderübergreifende Projekt- und Servicegesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein zur Unterstützung der Life Science Aktivitäten in Norddeutschland”. Die Norgenta “bündelt, vernetzt und koordiniert die Life Science Aktivitäten für ein international wettbewerbsfähiges Cluster” in den Themenfeldern Biotechnologie, Medizintechnik und Pharmazie. Ein Gespräch mit Geschäftsführerin Dr. Kathrin Adlkofer über erfolgreiche Projekte und länderübergreifende Zusammenarbeit.

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23. Februar 2009

Experten-Interviews, Teil 18: Jan Herzberg, Wirtschaftsförderung Lübeck

 

Jan Herzberg* ist Projektleiter für Standortmarketing/Ansiedlung der Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH und Autor des im Mai 2008 im Vdm-Verlag erschienenen Buches “Clusterbasierte Wirtschaftsförderungsstrategien in strukturschwächeren Regionen“. Ein Gespräch über die Grenzen und Möglichkeiten von Kommunen in der Clusterbildung.

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9. Januar 2009

Experten-Interviews, Teil 17: Christoph Beer, ICT Cluster Bern

 

“Cluster-management is a passion and not a profession!”

Der Schweizer Christoph Beer* ist “bester Clustermanager Europas”. Ein Gespräch über Schweizer Erfahrungen, Unterschiede zwischen den deutschsprachigen Ländern und europäische Erfordernisse in der “Cluster-Politik”.

Lieber Christoph Beer, Sie sind auf der zweiten “Europe INNOVA Conference” im Oktober letzten Jahres als “bester Clustermanager Europas” ausgezeichnet worden, wozu ich Ihnen sehr herzlich gratulieren darf! Und vielleicht wollen Sie unseren Leserinnen und Lesern auch erzählen, was man tun muss, um diese Auszeichnung zu erreichen …  

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8. Januar 2009

Vater des steirischen Autoclusters übt heftige Kritik an seinem Kind

 

Herbert Paierl gilt als “politischer Erfinder der Cluster-Idee” und war für den Start eines der ersten europäischen Cluster (Autocluster ACstyria) im Jahr 1995 verantwortlich;  wir haben im Clusterblog bereits darüber berichtet. Paierl arbeitet seit einigen Jahren in der Privatwirtschaft (und war vor Kurzem bei der Bildung der neuen österreichischen Bundesregierung Ende 2008 auch als Wirtschaftsminister im Gespräch). In der Ausgabe vom 9. Januar 2009 des Wirtschaftsblattes kritisiert Paierl nun die aktuelle Entwicklung im ACstyria sowie seinen politisch verantwortlichen Nachfolger im Amt des Wirtschafts-Landesrates, Christian Buchmann, heftig. Wirtschaftsblatt-Redakteur Andreas Kolb schreibt:

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13. Juni 2008

Experten-Interviews, Teil 12: Christian Buchmann, Wirtschaftslandesrat Steiermark

 

Seit 1995 gehören im österreichischen Bundesland Steiermark Cluster-Initiativen zur Wirtschaftsstrategie. Mittlerweile gibt es sieben Cluster und Netzwerke im Land und die Wirtschaftspolitik ist bestrebt, diesen Netzwerken auch eine internationale Perspektive zu geben. Als Landesrat für Wirtschaft, Innovation und Finanzen ist Dr. Christian Buchmann* der politisch Verantwortliche für die Cluster in der steirischen Landesregierung. Ein Gespräch über die Cluster-Strategie eines Landes.      

Die Steiermark gilt als “Mutterland der Cluster in Europa” und hat seit 1995, als der Autocluster ins Leben gerufen wurde, Erfahrung mit Clustern. Aus Ihrer Sicht als Wirtschaftspolitiker: Was haben die Cluster dem Land gebracht?

Christian Buchmann: Das Wirtschaftsressort des Landes Steiermark verfolgt eine Wirtschaftsstrategie, die den Titel “Innovation serienmäßig” trägt. Wesentlicher Bestandteil der Wirtschaftsstrategie ist das Arbeiten in Clustern und Netzwerken. In der Steiermark gibt es sieben Cluster und Netzwerke (Automobilcluster, Werkstoffcluster, Humantechnologiecluster, Holzcluster, Umwelttechnologienetzwerk, Lebensmitteltechnologienetzwerk und das Netzwerk der Kreativwirtschaft), die für den Wirtschaftsstandort große Bedeutung haben. Die 46.000 Mitarbeiter in den Partnerunternehmen des Autoclusters erzielen zum Beispiel jedes Jahr einen Umsatz von 11 Milliarden Euro. Fast jeder 2. steirische Arbeitnehmer arbeitet in einem Betrieb, der in einem Cluster oder in einem Netzwerk organisiert ist. Abgesehen von diesen volkswirtschaftlich beeindruckenden Zahlen haben die Cluster zu einer signifikanten Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Steiermark geführt sowie eine nationale und internationale Standortprofilierung gebracht.

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