24. März 2008

Projektmediation in Clustern

 

Damit die Gemeinsamkeiten, die ein Cluster zum Wettbewerbsvorteil benötigt, in Krisenzeiten nicht verloren geht, sondern konstruktiv und nachhaltig genutzt wird, ist eine Projektmediation sinnvoll, Zeit- und Kostensparend und erleichtert die Zusammenarbeit.

Dass es Krisen und Konflikte in Kooperationen gibt, ist kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Führung, sondern liegt in der Natur der Sache, u.a. weil

- Aufgaben und Rollen in einem neuen Cluster erst definiert werden müssen,
- Cluster unter “Druck” sind , da sie unter öffentlicher Beobachtung stehen und alle Beteiligten das Projekt positiv beeinflussen wollen.

Wirtschaftsmediation wird geprägt durch drei Ansätze:

1. Freiwilligkeit der Teilnehmenden und deren Bedürfnisse und Ziele
2. Allparteilichkeit des Mediators
3. Ausschließlich die Beteiligten treffen eine Entscheidung über die Konsequenzen, Einigung, ggf. auch den Abbruch der Mediation.

Wirtschaftsmediation kann daher als interdisziplinäre Methode der Streitbeilegung und als innovative Form des Konfliktmanagements verstanden werden, in der es nicht um “Recht oder Unrecht”, sondern um eine Win- Win Situation geht.

Auch im Vorfeld, im Sinne der Konfliktvermeidung, kann Mediation zum Einsatz kommen, z.B. bei Vertragsverhandlungen, Projektarbeiten oder während der Entstehung eines Clusters.

Lesen Sie auch:
Was ist ein Cluster?
Wenn Cluster clustern! 

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14. März 2008

Wie ein Cluster entsteht

 

Die sieben Schritte der Cluster-Entwicklung:

1. Die Wirtschaftspolitik erkennt ein Stärkefeld in ihrer Region und führt erste Gespräche mit den Leitbetrieben.
2. Gibt es grundsätzliches Interesse seitens der Wirtschaft, wird eine tiefer gehende Sondierung durchgeführt.
[Alternativ: Einige Unternehmen treten von sich aus aktiv an die Wirtschaftspolitk heran und sagen: “Wir wollen und müssen kooperieren - unterstützt uns bei der Organisation!”]
3. Verläuft die Sondierungsphase positiv, wird eine Gesellschaft (formell oder informell) gegründet, die Unternehmen ins Boot geholt und der Startschuss gegeben.
4. Konkrete Projekte werden definiert.
5. Erste Projekte werden konkret umgesetzt.
6. “So haben wir uns das aber nicht vorgestellt!” Die Strategie wird adaptiert.
7. Neue Projekte werden definiert und umgesetzt …

Cluster_money 

Franz Zuckriegl, Cluster-Lotse 

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13. März 2008

Die Cluster clustern …

 

Es kommt, wie es kommen musste: Seitdem Mitte der Neunzigerjahre des vorigen Jahrhunderts eifrig geclustert wird in Österreich und im Rest Europas (okay: nicht überall war man so früh dran), wird es nun notwendig, die Cluster selbst zu vernetzen … Und das über Branchen- und Ländergrenzen hinweg, sind doch immer mehr Projekte genau so angelegt.

Manchmal ist es auch sinnvoll, einzelnen Unternehmen oder Organisationen Zugang zu Clustern zu verschaffen, auch wenn sie keine Vollmitglieder sind. Einfach, weil das Know-how punktuell passt. Um das zu ermöglichen, wurde das europäische ClusterNet ins Leben gerufen. Projektleiter Peter Perkonigg von der steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft SFG erklärt dazu:

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