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4. Dezember 2008

Kommunen setzen auf Clusterstrategien zur Wirtschaftsförderung

 

Das “Deutsche Institut für Urbanistik (Difu)” hat soeben ein Kompendium über “Cluster in der kommunalen und regionalen Wirtschaftspolitik – Vom Marketingbegriff zum Prozessmanagement” vorgestellt. In der von Holger Floeting herausgegebenen Publikation werden wissenschaftliche Beiträge ebenso vorgestellt wie gängige Cluster-Management-Modelle und naturgemäß dürfen auch die “Best Practices” von Cluster-Managern nicht fehlen.

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2. Dezember 2008

Danke!

 

Heute möchten wir danke sagen dafür, dass Sie sich unser Baby, den Clusterblog, seit exakt neun Monaten immer wieder mal etwas genauer ansehen! Und wir sagen danke mit Jörg-Martin Willnauer:

Wie’s bei allen Babies so ist: Manchmal sind sie sehr anstrengend, vor allem für die Eltern :-)) Umso schöner, wenn Sie auch weiterhin mitverfolgen, wie sich unser Cluster-Baby entwickelt … Wir sind nämlich schon ein wenig stolz darauf.

Es bedanken sich bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, die Clusterlotsen Kirstin Nickelsen, Andreas Zeuch und Franz Zuckriegl.

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17. November 2008

15 Cluster in Aachen mit 10.000 Arbeitsplätzen

 

Nach einer Reportage in der Süddeutschen berichtet nun auch Welt Online über das Campus-Projekt an der RWTH Aachen. Als Cluster werden in diesem Projekt ”wirtschaftlich-technische Kompetenzzentren” im Sinne interdisziplinärer Forschungszentren, an denen sich Unternehmen finanziell und personell beteiligen, definiert.

Philips, Ford und Microsoft sind in Aachen bereits mit eigenen Forschungszentren vertreten, folgen sollen u.a. noch E.on, ThyssenKrupp und Siemens. Mit insgesamt 10.000 zu schaffenden Arbeitsplätzen und einem Etat von ca. 1,5 Milliarden Euro soll sich am Hochschul-Campus eine der wichtigsten Forschungs- und Wissenschaftsregionen Deutschlands entwickeln.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

28. Oktober 2008

Die Clusterlotsen

 

… twittern jetzt auch.
Wer uns folgen mag, der kann gerne hier
http://twitter.com/clusterlotsen
die Fährte aufnehmen!

13. August 2008

Graue Füchse

 

Im TIS wurde die Gruppe der “grauen Füchse” gegründet.
Erfahrene Experten stehen mit ihrem Wissen und den zahlreichen Erfahrungen, Unternehmen zur Verfügung.

In dem kleinen Film lernen Sie Ivo Steinacker kennen, der mit seinen 80 Jahren der Meinung ist:
” Man ist nie zu alt, um sein Wissen weiter zu geben!”

Ein Beispiel, welches hoffentlich Schule macht.

25. April 2008

Was ist ein Cluster eigentlich?

 

Ein Cluster vereint die unterschiedlichsten Unternehmen und Organisationen einer ganz bestimmten Branche innerhalb einer ganz bestimmten Region. Ziel eines Clusters ist es also, das spezifische Know-how und die Wirtschaftskraft einer Region durch gezielte Zusammenarbeit in Form eines “Organisations-Verbundes” zu stärken.

Anders ausgedrückt: In Clustern sind über die gesamte Wertschöpfungs-Kette einer Branche die wichtigsten Organisationen (Unternehmen, Universitäten, F&E-Einrichtungen u.ä.) in einem “Stärkefeld” einer Region zusammengefasst. Im “European Cluster Memorandum” werden Cluster definiert als:

“key driver of innovation and prosperity, helping regions to build unique profiles of specialized capabilities that enable them to strengthen their role as active and attractive partners in the global economy.” 

Von einem Cluster profitieren beide Seiten: Die Unternehmen und Organisationen des Clusters selbst durch Kooperations-Projekte in direkter wirtschaftlicher Hinsicht und auch die Region als Ganzes durch eine bessere Nutzung des gesamten regionalen Potenzials.

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29. März 2008

Was ist Mediation?

 

Schüler der Primarschulen Kirchbühl Nord & Süd Stäfa haben eine Umfrage gestartet: Was ist Mediation?

Die Antworten haben sie mit Ausschnitten eines Asterix Films kombiniert.
Tolles Projekt, gratuliere!

24. März 2008

Projektmediation in Clustern

 

Damit die Gemeinsamkeiten, die ein Cluster zum Wettbewerbsvorteil benötigt, in Krisenzeiten nicht verloren geht, sondern konstruktiv und nachhaltig genutzt wird, ist eine Projektmediation sinnvoll, Zeit- und Kostensparend und erleichtert die Zusammenarbeit.

Dass es Krisen und Konflikte in Kooperationen gibt, ist kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Führung, sondern liegt in der Natur der Sache, u.a. weil

- Aufgaben und Rollen in einem neuen Cluster erst definiert werden müssen,
- Cluster unter “Druck” sind , da sie unter öffentlicher Beobachtung stehen und alle Beteiligten das Projekt positiv beeinflussen wollen.

Wirtschaftsmediation wird geprägt durch drei Ansätze:

1. Freiwilligkeit der Teilnehmenden und deren Bedürfnisse und Ziele
2. Allparteilichkeit des Mediators
3. Ausschließlich die Beteiligten treffen eine Entscheidung über die Konsequenzen, Einigung, ggf. auch den Abbruch der Mediation.

Wirtschaftsmediation kann daher als interdisziplinäre Methode der Streitbeilegung und als innovative Form des Konfliktmanagements verstanden werden, in der es nicht um “Recht oder Unrecht”, sondern um eine Win- Win Situation geht.

Auch im Vorfeld, im Sinne der Konfliktvermeidung, kann Mediation zum Einsatz kommen, z.B. bei Vertragsverhandlungen, Projektarbeiten oder während der Entstehung eines Clusters.

Lesen Sie auch:
Was ist ein Cluster?
Wenn Cluster clustern! 

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14. März 2008

Wie ein Cluster entsteht

 

Die sieben Schritte der Cluster-Entwicklung:

1. Die Wirtschaftspolitik erkennt ein Stärkefeld in ihrer Region und führt erste Gespräche mit den Leitbetrieben.
2. Gibt es grundsätzliches Interesse seitens der Wirtschaft, wird eine tiefer gehende Sondierung durchgeführt.
[Alternativ: Einige Unternehmen treten von sich aus aktiv an die Wirtschaftspolitk heran und sagen: “Wir wollen und müssen kooperieren - unterstützt uns bei der Organisation!”]
3. Verläuft die Sondierungsphase positiv, wird eine Gesellschaft (formell oder informell) gegründet, die Unternehmen ins Boot geholt und der Startschuss gegeben.
4. Konkrete Projekte werden definiert.
5. Erste Projekte werden konkret umgesetzt.
6. “So haben wir uns das aber nicht vorgestellt!” Die Strategie wird adaptiert.
7. Neue Projekte werden definiert und umgesetzt …

Cluster_money 

Franz Zuckriegl, Cluster-Lotse 

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14. März 2008

The Rise of a Cluster

 

Before one starts a cluster, there must be more actual demand than only of one or two potential key players of a cluster.

The “European Cluster Memorandum” describes a cluster as

“a key driver of innovation and prosperity, helping regions to build unique profiles of specialized capabilities that enable them to strengthen their role as active and attractive partners in the global economy.”

Thus a cluster-building-process should be based on the actual needs and the competence of a region or branch. Based on my experience there are seven steps in developing clusters:

1. Regional economic policy recognizes a field of particular know-how and competence. A dialouge with the key players starts.
2. If there is a fundamental interest a more profound research begins.
[Alternatively, some companies come closer actively to the economic policy and say: “We have to cooperate - please help us in organizing this process!”]
3. If this phase of profound research is positive, a formal (or informal) organization is founded and you must get the companies on board. Then the starting signal falls.
4. Concrete projects are defined.
5. First projects are implemented concretely.
6. “That’s not how we’d visualized things!” The strategy is adapted.
7. New projects are defined and realized …

Franz Zuckriegl, Cluster-Pilot 

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