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14. März 2008

Cluster-Erfahrungen aus Österreich

 

Seit acht Jahren bin ich nun am Aufbau und der Strategieentwicklung von Clustern ebenso beteiligt wie an der praktischen Projektarbeit innerhalb dieser Wertschöpfungs-Netzwerke. Österreich war eines der ersten Länder Europas, in denen Cluster als Wertschöpfungs-Struktur für Branchen und Regionen bewusst eingesetzt und gefördert wurden.

Wenn man sich manche neue Clusterinitiative etwa in Deutschland ansieht, dann ist seitens der Cluster-Initiatoren aus der (Wirtschafts)Politik oft die Rede vom “Cluster als Instrument der Standortwerbung”. Die Erfahrung, die wir gemacht haben, zeigt, dass das so nicht funktioniert. Cluster sind nicht als “Standort-Werber” erfolgreich, sondern nur durch die tatsächlich in und mit den Unternehmen generierte Wertschöpfung.

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13. März 2008

Die Cluster clustern …

 

Es kommt, wie es kommen musste: Seitdem Mitte der Neunzigerjahre des vorigen Jahrhunderts eifrig geclustert wird in Österreich und im Rest Europas (okay: nicht überall war man so früh dran), wird es nun notwendig, die Cluster selbst zu vernetzen … Und das über Branchen- und Ländergrenzen hinweg, sind doch immer mehr Projekte genau so angelegt.

Manchmal ist es auch sinnvoll, einzelnen Unternehmen oder Organisationen Zugang zu Clustern zu verschaffen, auch wenn sie keine Vollmitglieder sind. Einfach, weil das Know-how punktuell passt. Um das zu ermöglichen, wurde das europäische ClusterNet ins Leben gerufen. Projektleiter Peter Perkonigg von der steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft SFG erklärt dazu:

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13. März 2008

Medienkommunikation für’s Netzwerk

 

1. Gebot

Frag’ nicht, was das Medium für Dich tun kann, frag’ Dich, was Du den Leserinnen und Lesern des Mediums zu bieten hast.

Dieses Grundprinzip zur Platzierung wirkungsvoller Geschichten in Massenmedien wie TV, Hörfunk, Zeitungen & Zeitschriften gilt auch für Cluster- und Netzwerk-Organisationen. Ein Medium interessiert sich in erster Linie für das, was seine Leser, Seher oder Hörer interessiert! Wenn Sie eine Geschichte liefern können, die das leistet, haben Sie schon fast gewonnen.

Nun soll aber Ihre Geschichte auch von den Richtigen gelesen werden. Denn was nützt die Titelgeschichte über das neueste Cluster-Produkt – sagen wir mal: ein “intelligentes Blutdruckmessgerät” –, wenn Sie diese im “Südtiroler Hintertalboten” unterbringen konnten, nur weil Sie den Chefredakteur vom Urlaub her kennen? Das führt uns schnurstracks zum

2. Gebot

Eine Geschichte in den Medien hat dann Sinn für eine Organisation, wenn die Medien-Konsumenten gleichzeitig auch zu den wichtigsten Ziel- und Dialoggruppen dieser Organisation gehören.

Wenn also ein Cluster mit der Geschichte über den neuen intelligenten Blutdruckmesser Fitness-Center-Betreiber erreichen will, sollte er die passende Geschichte in der Fitnesscenter-Zeitung platzieren. Wenn Sie mit der selben Erfolgs-Story auch die Entscheider über Fördergelder überzeugen wollen, sollten Sie die Geschichte auch in den von diesen Dialoggruppen genutzten Medien lancieren.

Alles ganz einfach, nicht wahr?

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10. März 2008

Cluster-Links

 

Hier gibt’s die Links zu Wissenswertem über Cluster und Unternehmensnetzwerke:

European Cluster Collaboration Platform (ECCP)

The Global Cluster Initiative Survey (GCIS) 

European Cluster Observatory

Europe Innova. The network driving European innovation 

cloe: Clusters Linked over Europe

The Competitiveness Institute TCI 

Institute for Strategy and Competitiveness 

CORIS: Cluster-Orientiertes Regionales Informations-System 

Kompetenznetze Deutschland 

Cluster in NRW

Bayern Innovativ

Cluster & Netzwerke in Österreich 

Clusterplattform Österreich

Das ClusterNet 

Deutsches Institut für Urbanistik

Cluster Japan 2008

EU-Japan Centre / International Cluster Cooperation 

Cluster Business Japan

Clusterpulse

Die Cluster-Map mit Portraits von Clustern aus aller Welt

Die Liste wird laufend ergänzt; interessante Hinweise nehmen wir gerne entgegen!

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10. März 2008

Clusterentwicklung: Porter-Modell erfolgreich angewandt

 

In der im Süden Österreichs gelegenen Steiermark wurden Cluster nicht erfunden, aber erstmals in Europa erfolgreich implementiert. Bereits 1995 begann mit dem „Autocluster“ eine industrielle Erfolgsgeschichte. Die Grundidee des Clusters geht auf Michael Porter, Professor an der Harvard Business School, zurück. Porter hat untersucht, wie Unternehmen im regionalen Kontext Wettbewerbsvorteile lukrieren können und daraus das „Cluster-Modell“ entwickelt.

Im führenden deutschen Branchenmedium transkript erzählt der Geschäftsführer des Humantechnologie-Clusters, Dr. Robert Gfrerer, über die Entstehung und Strategie des Clusters und zieht auch ein erstes Resümee:

In seiner Existenz konnte der Cluster bisher insgesamt 47 Unternehmen gewinnen. Das Trainingsprogramm „GxP“ wurde entwickelt und mit Partnern aus der Branche umgesetzt; insgesamt wurden in zwei Jahren mehr als 270 Personen ausgebildet und trainiert. Darüber hinaus wurde die Projektentwicklung für ein Center of Excellence für Phamaceutical Engineering erfolgreich abgeschlossen: Das Ergebnis ist ein Forschungszentrum in Graz mit einem Gesamtbudget von 30 Millionen Euro für die nächsten sieben Jahre. Seit 2004 ist der Cluster regelmäßiger Generalunternehmer für den Medica-Auftritt österreichischer Unternehmen in Düsseldorf. Rund 250 Medienberichte wurden über den Cluster veröffentlicht. Zwei internationale Betriebsansiedelungen (USA, Kroatien) sind in diesem Zeitraum gelungen. Der Cluster hat zwei Marktstudien erstellt. 2006 wurden aus dem Umfeld des Clusters F&E-Projekte mit einem Volumen von 21 Mio. Euro gestartet. Dass in dieser kurzen Zeit so viel gelingen konnte, war nur durch die Mithilfe aller Beteiligten möglich. Das Team von fünf Personen in der Clustergesellschaft und externe Partner haben vieles möglich gemacht. Der Schlüssel zum Erfolg? Spirit, Engagement und „der Wille zum Netzwerk“ von Mitgliedern und Eigentümern sowie das politische Commitment einer gesamten Region.

Weitere Beiträge zum Thema: Transkript. Life Sciences aktuell

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10. März 2008

Cluster: Regionale Netze fangen globale Fische

 

So lautet der Titel einer Reportage im Fachmagazin medianet. Weiter heißt es in dem Bericht:

Seit 15 Jahren wird in Österreich geclustert, was das Zeug hält. Heute gibt es laut einer aktuellen Studie des Wirtschaftsministeriums bundesweit 50 Cluster, denen 3500 Klein- und Mittelbetriebe, Unis, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen und Organisationen angehören. Und die 420.000 Mitarbeiter dieser Cluster-Mitglieder setzen pro Jahr rund 80 Milliarden Euro um. Mit diesen Zahlen nimmt Österreich im europäischen Vergleich eine Vorreiterrolle mit Vorbildfunktion ein. Nicht umsonst etablierte die heimische Regierung während der österreichischen Ratspräsidentschaft den Cluster-Gedanken innerhalb der EU, ist im 7. Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung den Clustern eine zukunftsträchtige Rolle zugeschrieben – eine solche lässt ihnen auch das aktuelle österreichische Regierungsprogramm zukommen, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Medizin und Technologie.

Besonders hervorgehoben werden im medianet-Bericht auch die Aktivitäten des steirischen Humantechnologie-Clusters. Als Verantwortlicher für “Corporate Communications” des Clusters freut es mich natürlich, dass die Aktivitäten auch in einer breiteren Öffentlichkeit so positiv wahrgenommen werden:

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