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28. Oktober 2008

Schattenseiten des Holzclusters Nord

 

Wie kompliziert die Lage auf dem Finanzsektor im Augenblick ist, erklärte der Projektbeirat der Tagung, Rolf Eggert. Als Präsident der Hamburger Landeszentralbank ist er auch für Mecklenburg Vorpommern zuständig. „Das Misstrauen ist derzeit so groß, dass sich die Banken gegenseitig kein Geld mehr geben, und die ganze Liquidität in den eigenen Häusern behalten.“ Im Holzcluster Nord sah er jedoch langfristig und nachhaltig als positives Zeichen. Laut aktueller Statistik können in Mecklenburg-Vorpommern jährlich 3,6 Millionen Festmeter Holz verarbeitet werden. 15 000 Menschen sind mit der Verarbeitung beschäftigt – und der Jahresumsatz beträgt 1,7 Milliarden Euro.

Gesamter Artikel

30. September 2008

Cluster-Kongress-News tagesaktuell

 

Zum zweiten Mal konnte ich während der Zukunftskonferenz des steirischen Humantechnologie-Clusters gemeinsam mit vier Studentinnen und Studenten des Studienganges “Journalismus & Unternehmenskommunikation” der FH JOANNEUM Graz den Newsletter INFOjections produzieren.

Das hieß: Tagesaktuell wurden die Ereignisse der Zukunftskonferenz 2008 an der Medizinischen Universität Graz zusammengefasst und die Highlights journalistisch aufbereitet. Und während der Abendveranstaltung am ersten Tag der Zukunftskonferenz (mit dem Motto “Getting in touch”) konnten die Kongress-Teilnehmer/innen schon lesen, was sie tagsüber erlebt (oder auch versäumt) hatten …

Conclusio: Es macht große Freude, mit jungen Profis zusammen zu arbeiten und mit den Erfahrungen des ersten Jahres im zweiten Jahr ein noch besseres Produkt präsentieren zu können!

“Live-Newsletter” INFOjections 

2. September 2008

Ein Land entdeckt seine Cluster

 

Einen interessanten Artikel zum Thema Clusterbildung lesen Sie in der FTD.

Zitat:
“Kein Unternehmen kann allein das Wissen generieren, das notwendig ist, um ständig mit neuen Produkten zu überzeugen”, sagt NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben von der CDU. “Deshalb werden Netzwerke für den Innovationstransfer wichtig, und zwar nicht nur zwischen den Unternehmen und Forschungseinrichtungen, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungsketten.” Zitat Ende

Den gesamten Artikel lesen Sie hier

13. August 2008

Graue Füchse

 

Im TIS wurde die Gruppe der “grauen Füchse” gegründet.
Erfahrene Experten stehen mit ihrem Wissen und den zahlreichen Erfahrungen, Unternehmen zur Verfügung.

In dem kleinen Film lernen Sie Ivo Steinacker kennen, der mit seinen 80 Jahren der Meinung ist:
” Man ist nie zu alt, um sein Wissen weiter zu geben!”

Ein Beispiel, welches hoffentlich Schule macht.

10. April 2008

Wer sind und was bewirken die Clusterlotsen?

 

Die Cluster-Lotsen sind eine Experten-Gruppe, die ihr Know-how in Deutschland, Österreich und der Schweiz immer dann einsetzt, wenn’s rauhe See gibt: In der Startphase eines Netzwerkes, in kritischen Projekt-Phasen oder bei Verteilungs-Konflikten in reifen Clustern. Der Kern des Cluster-Lotsen-Teams besteht aus einer Expertin und zwei Experten:

Franz Zuckriegl betreut seit acht Jahren unternehmerische Netzwerke und Cluster im europäischen Mutterland der Cluster, in Österreich. Seine Spezialgebiete sind Kommunikations- und Wissensmanagement in heterogenen Netzwerken.

Kirstin Nickelsen ist Wirtschaftsmediatorin und meistert als solche Krisen in und mit Teams aller Art - vom Projektteam aufwärts. Eine Krise ist eine Krise ist eine Krise. Und kann gemeistert werden. Wenn die Hamburgerin wieder geht, sind die Konflikte gelöst und das Team einige Schritte weiter.

Andreas Zeuch ist Inszenierungsexperte und für’s große Kino zuständig: Vom Unternehmenstheater bis zum Intuitions-Management sorgt der Experte für Intuiton & Nichtwissen in komplexen Systemen für entscheidende Impulse und Veränderungen. Wo er ist, bleibt kein Auge trocken.

Die Cluster-Lotsen sorgen dafür, dass niemand über Bord geht, dass das Cluster-Schiff auch die stärksten Stürme heil übersteht und mit reichem Fang in den Hafen zurückkehren kann. Danach ist es bereit, sich zu neuen, ertragreicheren Gründen aufzumachen …

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6. April 2008

Experten-Interviews, Teil 1: Ewald Babka, Kunststoffnetzwerk Ostregion (KNO)

 

Im Jahr 2002 begann DI Ewald Babka* als “Regionaler Technologiemanager” des Landes Niederösterreich mit dem Aufbau des “Kunststoffnetzwerkes Ostregion (KNO)”. Aus den weiterführenden Projekten dieses Netzwerkes entstand Anfang 2005 der Kunststoffcluster NÖ, der mittlerweile Teil des bundesländer-übergreifenden österreichischen KC Kunststoffclusters ist.

Lieber Ewald Babka, Du warst verantwortlich für den Aufbau des “Kunststoffnetzwerkes Ostregion (KNO)” im Bundesland Niederösterreich. Im Rahmen dieses Aufbaus haben wir einander kennengelernt und es ist mir als einer der Cluster-Lotsen eine Freude, das erste Interview zu praktischen Erfahrungen im Netzwerk- und Clustermanagement mit Dir führen zu können.

Gleich zu meiner ersten Frage unseres Gespräches. Wenn Du Dich zurück erinnerst: Mit welcher Intention ging die Initiative KNO im Jahr 2002 an den Start und welche Schlüsselspieler waren von Beginn an dabei?

Ewald Babka: Die Intention war in erster Linie ein Netzwerk zu schaffen, in dem innovative Unternehmen gemeinsam an neuen Ideen und neuen Technologien  arbeiten. In zweiter Linie war aber auch der Gedanke da, weniger innovative  und aktive Unternehmen ein wenig aus der Reservce zu locken, um ihnen damit den Zugang zu Neuem zu eröffnen. Meine Aufgabe damals war es, Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen zu bringen um einerseits den Forschungseinrichtungen die Möglichkeit zu bieten, die F&E-Bedürfnisse der Unternehmen zu erfahren, und andererseits den Unternehmen die Möglichkeit zu eröffnen, ihre Ideen (die meist im Tagesgeschäft untergehen und unternehmensintern schwer umzusetzen sind - vor allem innovative Hochtechnologiethemen) gemeinsam mit den F&E-Einrichtungen (Universitäteten, Fachhochschulen, außeruniversitäre F&E-Einrichtungen, etc.) zu diskutieren und daraus F&E-Projekte zu formulieren.

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2. April 2008

Förderungen: Das süße Gift

 

Ein Unternehmen, das sich für Förderungen interessiert, sollte ein paar Grundsätze beachten:

1. Förderungen sind kein Ersatz für zahlende Kunden und decken in den seltensten Fällen 100 Prozent der Kosten.
2. Förderungen sind nicht komplizierter abzuwickeln als Bankfinanzierungen.
3. Wer auf Förderungen verzichtet, will als Kunde der Förderstellen deren Angebot (Geld) nicht annehmen.
4. Auch das Angebot Fördergeld beruht auf Gegenleistung: Gebe ich Dir Fördergeld, investierst Du damit in Bereiche, die für mein Land, meine Kommune, eine bestimmte Branche o.ä. von Bedeutung sind.

Neben den Einzel-Förderungen gibt es für Unternehmen immer mehr Projekt- und Kooperationsförderungen. Und dort, wo es um Kooperations-Projekte (Einzelprojekte von mehreren Organisationen, Unternehmens-Netzwerke oder Cluster, Kooperations-Projekte innerhalb von Clustern) geht, ist das Management der Kooperation und damit auch deren Förderungen ein nicht zu unterschätzender Aufwand. Allerdings gilt auch hier: Wer nur wegen der Förderung ein solches Projekt angeht, ist selber schuld …

Oder geht irgendjemand von uns zum Arzt, nur weil wir wissen, dass es uns nichts kostet, weil’s ohnehin die Krankenkasse zahlt? Andererseits wären wir schön dumm, kostenlose Vorsorge-Angebote wie etwa eine Gesundenuntersuchung mit Leistungscheck nicht in Anspruch zu nehmen!

Franz Zuckriegl, Cluster-Lotse 

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14. März 2008

Wie ein Cluster entsteht

 

Die sieben Schritte der Cluster-Entwicklung:

1. Die Wirtschaftspolitik erkennt ein Stärkefeld in ihrer Region und führt erste Gespräche mit den Leitbetrieben.
2. Gibt es grundsätzliches Interesse seitens der Wirtschaft, wird eine tiefer gehende Sondierung durchgeführt.
[Alternativ: Einige Unternehmen treten von sich aus aktiv an die Wirtschaftspolitk heran und sagen: “Wir wollen und müssen kooperieren - unterstützt uns bei der Organisation!”]
3. Verläuft die Sondierungsphase positiv, wird eine Gesellschaft (formell oder informell) gegründet, die Unternehmen ins Boot geholt und der Startschuss gegeben.
4. Konkrete Projekte werden definiert.
5. Erste Projekte werden konkret umgesetzt.
6. “So haben wir uns das aber nicht vorgestellt!” Die Strategie wird adaptiert.
7. Neue Projekte werden definiert und umgesetzt …

Cluster_money 

Franz Zuckriegl, Cluster-Lotse 

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14. März 2008

The Rise of a Cluster

 

Before one starts a cluster, there must be more actual demand than only of one or two potential key players of a cluster.

The “European Cluster Memorandum” describes a cluster as

“a key driver of innovation and prosperity, helping regions to build unique profiles of specialized capabilities that enable them to strengthen their role as active and attractive partners in the global economy.”

Thus a cluster-building-process should be based on the actual needs and the competence of a region or branch. Based on my experience there are seven steps in developing clusters:

1. Regional economic policy recognizes a field of particular know-how and competence. A dialouge with the key players starts.
2. If there is a fundamental interest a more profound research begins.
[Alternatively, some companies come closer actively to the economic policy and say: “We have to cooperate - please help us in organizing this process!”]
3. If this phase of profound research is positive, a formal (or informal) organization is founded and you must get the companies on board. Then the starting signal falls.
4. Concrete projects are defined.
5. First projects are implemented concretely.
6. “That’s not how we’d visualized things!” The strategy is adapted.
7. New projects are defined and realized …

Franz Zuckriegl, Cluster-Pilot 

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14. März 2008

Cluster-Erfahrungen aus Österreich

 

Seit acht Jahren bin ich nun am Aufbau und der Strategieentwicklung von Clustern ebenso beteiligt wie an der praktischen Projektarbeit innerhalb dieser Wertschöpfungs-Netzwerke. Österreich war eines der ersten Länder Europas, in denen Cluster als Wertschöpfungs-Struktur für Branchen und Regionen bewusst eingesetzt und gefördert wurden.

Wenn man sich manche neue Clusterinitiative etwa in Deutschland ansieht, dann ist seitens der Cluster-Initiatoren aus der (Wirtschafts)Politik oft die Rede vom “Cluster als Instrument der Standortwerbung”. Die Erfahrung, die wir gemacht haben, zeigt, dass das so nicht funktioniert. Cluster sind nicht als “Standort-Werber” erfolgreich, sondern nur durch die tatsächlich in und mit den Unternehmen generierte Wertschöpfung.

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