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14. März 2008

Cluster-Erfahrungen aus Österreich

 

Seit acht Jahren bin ich nun am Aufbau und der Strategieentwicklung von Clustern ebenso beteiligt wie an der praktischen Projektarbeit innerhalb dieser Wertschöpfungs-Netzwerke. Österreich war eines der ersten Länder Europas, in denen Cluster als Wertschöpfungs-Struktur für Branchen und Regionen bewusst eingesetzt und gefördert wurden.

Wenn man sich manche neue Clusterinitiative etwa in Deutschland ansieht, dann ist seitens der Cluster-Initiatoren aus der (Wirtschafts)Politik oft die Rede vom “Cluster als Instrument der Standortwerbung”. Die Erfahrung, die wir gemacht haben, zeigt, dass das so nicht funktioniert. Cluster sind nicht als “Standort-Werber” erfolgreich, sondern nur durch die tatsächlich in und mit den Unternehmen generierte Wertschöpfung.

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10. März 2008

Cluster: Regionale Netze fangen globale Fische

 

So lautet der Titel einer Reportage im Fachmagazin medianet. Weiter heißt es in dem Bericht:

Seit 15 Jahren wird in Österreich geclustert, was das Zeug hält. Heute gibt es laut einer aktuellen Studie des Wirtschaftsministeriums bundesweit 50 Cluster, denen 3500 Klein- und Mittelbetriebe, Unis, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen und Organisationen angehören. Und die 420.000 Mitarbeiter dieser Cluster-Mitglieder setzen pro Jahr rund 80 Milliarden Euro um. Mit diesen Zahlen nimmt Österreich im europäischen Vergleich eine Vorreiterrolle mit Vorbildfunktion ein. Nicht umsonst etablierte die heimische Regierung während der österreichischen Ratspräsidentschaft den Cluster-Gedanken innerhalb der EU, ist im 7. Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung den Clustern eine zukunftsträchtige Rolle zugeschrieben – eine solche lässt ihnen auch das aktuelle österreichische Regierungsprogramm zukommen, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Medizin und Technologie.

Besonders hervorgehoben werden im medianet-Bericht auch die Aktivitäten des steirischen Humantechnologie-Clusters. Als Verantwortlicher für “Corporate Communications” des Clusters freut es mich natürlich, dass die Aktivitäten auch in einer breiteren Öffentlichkeit so positiv wahrgenommen werden:

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5. März 2008

Vertrauen als Geschäftsgrundlage

 

In jedem Netzwerk bildet Vertrauen die Basis für erfolgreiches unternehmerisches Handeln. Im Jahr 2002 entstand in Niederösterreich ein Netzwerk für die Kunststoffbranche. Mittlerweile ist das kleine Netzwerk Teil des österreichischen Kunststoff-Clusters und einige der Gründungsmitglieder arbeiten auch in einem “virtuellen Unternehmen“ zusammen.

Mehr über unsere Strategien zum erfolgreichen Netzwerkaufbau erfahren Sie in diesem Beitrag: Entstehen einer Wissensgemeinschaft *

* Zuckriegl, Franz: Unternehmerische Wissensgemeinschaften. Vertrauen als Geschäftsgrundlage. In: Jandl, Maria; Pauschenwein, Jutta (Hg.): E-Learning an der FH JOANNEUM. Beiträge zum 3. E-Learning Tag des Zentrums für Multimediales Lernen. Graz: Nausner & Nausner 2005, S. 123–136.

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5. März 2008

“Wir laufen nicht hinterher, sondern voraus!”

 

Das sagte im Jahr 1999 der damalige steirische Wirtschaftslandesrat Herbert Paierl in einem Interview mit TzW (Texte zur Wirtschaft) zum Thema “König Investor”. Paierl gilt als “politischer Erfinder der Cluster-Idee” und war für den Start eines der ersten europäischen Cluster (Autocluster ACstyria) im Jahr 1995 verantwortlich. Mit der Fokussierung auf Cluster gelang es, die Steiermark nach dem Niedergang der verstaatlichten Stahlindustrie in den Achtzigerjahren des vorigen Jahrhunderts industriell in neuer Organisationsform und in zukunftsträchtigen Branchen (wieder) zu beleben…

Clusterphilosophie ist eine Strukturpolitik, denn sie ermächtigt und ertüchtigt lernende Organisationen, eine lernende Gesellschaft. Nachhaltiges Vernetzen ist dort das Thema. Und damit haben wir auch eine ganz bewußte Standortpolitik betrieben. Man braucht natürlich auch Projekte. Und die Projekte hat nicht der Staat in der Tasche, sondern werden von hellen Köpfen angeregt. Deswegen ist auch unser Programm eine Vision und Mission für “helle Köpfe”. Wie jedes Unternehmen positioniert sich auch das Unternehmen Steiermark in einem internationalen Kontext, wir eben als “helle Region”. 

Interview mit Herbert Paierl 

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5. März 2008

Im Netz des “Detroits der Alpen”

 

Im Jahr 2001 erschien im E-Zine TzW (Texte zur Wirtschaft) eine Reportage über einen der ältesten europäischen Cluster, den 1995 ins Leben gerufenen steirischen Autocluster.

Schwerpunkt der TzW-Ausgabe war das Thema Prozessmanagement/Verstehen. In der Reportage betont der Clusterchef, dass der ACstyria sämtliche Prozesse - ob solche der Produktion oder der direkten Interaktion - nicht selbst steuert, sondern lediglich die nötige Hilfestellung leistet, um die Partnerfirmen zur Teilnahme an den Prozessen zu befähigen. “Gestalten müssen die Firmen ihre Prozesse schon selbst!” Insofern sieht sich das ACstyria-Team eher als Gate-Keeper und Informationsverwalter denn als Prozessmanager.

Lesen Sie den kompletten Text im PDF Im Netz des “Detroits der Alpen” 

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4. März 2008

Filme zum Thema

 

An dieser Stelle werden wir in Kürze auch Interviews und anderes Bildmaterial in Sachen Cluster, Netzwerke, Organisationskultur, Wissens- und Kommunikations-Management u.ä. präsentieren …

Ihre Cluster-Lotsen 

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3. März 2008

Wind machen

 

Wind machen ist in jedem Projekt, in jedem Cluster, in jeder Gesellschaft notwendig. Die Frage ist nur: Welcher Wind ist es, der einem in’s Gesicht bläst?

Wir bedanken uns bei Jörg-Martin Willnauer für die Möglichkeit, seine Lieder hier präsentiern zu können!

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