17. April 2008
Experten-Interviews, Teil 5: Joachim Reitbauer, Holzcluster Steiermark
Im Jahr 2001 kam Ing. Joachim Reitbauer* als Geschäftsführer zur Holzcluster Steiermark GmbH. Die Cluster-Organisation umfasst heute 130 Mitglieder aus dem Stärkefeld Forst-Holz-Papier. Das oberste Anliegen des Clusters ist laut Eigendefinition “die Forcierung einer international wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstruktur in der Branche mit dem Ziel, die Betriebe entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu stärken und wichtige Arbeitsplätze vor allem in ländlichen Regionen zu sichern.”
Lieber Joachim Reitbauer, Du bist verantwortlich für die Aktivitäten in einem äußerst heterogenen Umfeld, in dem die Schlüsselspieler sowohl aus dem öffentlichen Sektor, aus der Privatwirtschaft als auch aus dem landwirtschaftlichen Bereich kommen.
Wenn Du Dich an die Anfänge zurück erinnerst: Mit welcher Intention ging der Holzcluster Steiermark an den Start - ging es eher um “Standortmarketing” oder eher um “Wirtschaftsförderung” - und welche Schlüsselspieler waren von Beginn an dabei?
Joachim Reitbauer: Es begann im Jahr 2001 - und es ging immer darum, Betriebe zu stärken und damit letzlich Wirtschaftsförderung zu betreiben … Schlüsselplyaer waren hier eigentlich von Beginn an die großen Betriebe der Säge- und Papierindustrie wie etwa Schaffer, Leitinger, Mayr Melnhof, Norske Skog, Sappi, der Waldverband Steiermark u.a.