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31. Juli 2009

Graz wird “City of Design”

 

Die steirische Landeshauptstadt hat sich bei der UNESCO um den prestigeträchtigen Titel einer “City of Design” beworben. In spätestens einem Jahr wird entschieden sein, ob Graz sich nun nach dem Titel “UNESCO-Weltkulturerbe” und “Kulturhauptstadt Europas” mit einem neuen Zeichen schmücken darf. Wobei: “Der Titel ist das Unwichtigste an der Geschichte – wichtig ist die Haltung, die man zum Thema entwickelt. Design ist ein Gestaltungsprozess und keine Behübschung”. Das sagt Eberhard Schrempf, Geschäftsführer der Netzwerkgesellschaft “Creative Industries Styria (CIS)“, und als solcher verantwortlich für die Ausarbeitung und Präsentation der Bewerbung. Schrempf sieht im Bemühen um die Aufnahme in das UNESCO-Städtenetzwerk “eine Positionierung für die Zukunft und nicht einen Titel für ein, zwei Jahre.”

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25. März 2009

Von Fledermäusen, Fußballtrainern und Tanzlehrern

 

In einem Beitrag im Erfolgsmagazin, Ausgabe 03 / 2009, beschreibe ich “Cluster als kommunikative Phänomene” und “regionale Geschichtenzentralen” einer Branche. Weiters stelle ich in einem Kommentar die “Cluster in der Krise” zur Diskussion. Mehr dazu gibt’s hier: Von Fledermäusen, Fußballtrainern und Tanzlehrern

Die gesamte Titelstory zum Thema “EINFACH STARK. Wettbewerbsvorteil Cluster” mit dem einleitenden Beitrag von Roman Anlanger lesen Sie in der Ausgabe 03 / März 09 des Erfolgsmagazins.

Franz Zuckriegl, Clusterlotse

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2. Dezember 2008

Danke!

 

Heute möchten wir danke sagen dafür, dass Sie sich unser Baby, den Clusterblog, seit exakt neun Monaten immer wieder mal etwas genauer ansehen! Und wir sagen danke mit Jörg-Martin Willnauer:

Wie’s bei allen Babies so ist: Manchmal sind sie sehr anstrengend, vor allem für die Eltern :-)) Umso schöner, wenn Sie auch weiterhin mitverfolgen, wie sich unser Cluster-Baby entwickelt … Wir sind nämlich schon ein wenig stolz darauf.

Es bedanken sich bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, die Clusterlotsen Kirstin Nickelsen, Andreas Zeuch und Franz Zuckriegl.

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10. April 2008

Entscheidungsfindung unter Zeitdruck und in Krisen

 

Einzelne Organisationen und Unternehmen werden an sich schon zunehmend komplexer. Die Situation verschärft sich nochmals deutlich, wenn Organisationen unterschiedlicher Kulturen ein Cluster bilden oder bereits eines sind. Da stoßen Organisationen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aufeinander und müssen miteinander möglichst effektiv klarkommen.

Das bedeutet für die Entscheidungsfindung verantwortlicher Personen und Führungskräfte eine besondere Herausforderung. Aus der Entscheidungspsychologie ist klar: Die Kapazität unserer bewussten Wahrnehmung und Informationsverarbeitung ist ausgesprochen begrenzt. Sie liegt nach dem augenblicklichen Forschungsstand bei ca. 50 Bits pro Sekunde. Allerdings verfügt jeder Mensch über eine wesentlich höhere Kapazität in seiner unbewussten Wahrnehmung und Informationsverarbeitung: Hier können Sie, wie jeder andere auch, rund 11.000.000 Bits pro Sekunde wahrnehmen und verarbeiten.

Das bedeutet: Unsere unbewusste Wahrnehmung und Informationsverarbeitung übertrifft die bewusste um den Faktor 220.000! Somit stellt sich schnell die Frage: Wäre es nicht eine unökonomische Ressourcenverschwendung, diese unbewussten Prozesse in der täglichen Arbeit zu ignorieren?

Das, was Sie, Ihre Kollegen, Mitarbeiter oder Cluster-Partner unbewusst wahrnehmen und zudem in Form ihres Erfahrungswissens gespeichert haben, zeigt sich immer wieder als intuitiver Entscheidungs- oder Handlungsimpuls. Es ist alles andere als ein unprofessionelles “Gefühl”. Diese Intuition kann im übrigen weiter professionalisiert werden. Das Ergebnis: Effektivere Entscheidungsfindung auch und gerade unter Zeitdruck und in Krisensituationen.

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10. April 2008

Wer sind und was bewirken die Clusterlotsen?

 

Die Cluster-Lotsen sind eine Experten-Gruppe, die ihr Know-how in Deutschland, Österreich und der Schweiz immer dann einsetzt, wenn’s rauhe See gibt: In der Startphase eines Netzwerkes, in kritischen Projekt-Phasen oder bei Verteilungs-Konflikten in reifen Clustern. Der Kern des Cluster-Lotsen-Teams besteht aus einer Expertin und zwei Experten:

Franz Zuckriegl betreut seit acht Jahren unternehmerische Netzwerke und Cluster im europäischen Mutterland der Cluster, in Österreich. Seine Spezialgebiete sind Kommunikations- und Wissensmanagement in heterogenen Netzwerken.

Kirstin Nickelsen ist Wirtschaftsmediatorin und meistert als solche Krisen in und mit Teams aller Art - vom Projektteam aufwärts. Eine Krise ist eine Krise ist eine Krise. Und kann gemeistert werden. Wenn die Hamburgerin wieder geht, sind die Konflikte gelöst und das Team einige Schritte weiter.

Andreas Zeuch ist Inszenierungsexperte und für’s große Kino zuständig: Vom Unternehmenstheater bis zum Intuitions-Management sorgt der Experte für Intuiton & Nichtwissen in komplexen Systemen für entscheidende Impulse und Veränderungen. Wo er ist, bleibt kein Auge trocken.

Die Cluster-Lotsen sorgen dafür, dass niemand über Bord geht, dass das Cluster-Schiff auch die stärksten Stürme heil übersteht und mit reichem Fang in den Hafen zurückkehren kann. Danach ist es bereit, sich zu neuen, ertragreicheren Gründen aufzumachen …

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30. März 2008

Es ist herrlich …

 

… Politiker zu sein, singt Jörg-Martin Willnauer. Und er hat Recht: Politiker sind auch nur Menschen und machen mal gute, mal weniger gute Arbeit …

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29. März 2008

Firmen-Song

 

Wie überall im Leben kann “totale Identifikation” problematisch sein … Man wird so leicht enttäuscht. 

 

Gegen’s Abwandern gibt’s ein wirksames Mittel: Cluster und andere strategische Netzwerke … ;-)

Gesungen und getextet hat diese Volksweise Jörg-Martin Willnauer.

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13. März 2008

Medienkommunikation für’s Netzwerk

 

1. Gebot

Frag’ nicht, was das Medium für Dich tun kann, frag’ Dich, was Du den Leserinnen und Lesern des Mediums zu bieten hast.

Dieses Grundprinzip zur Platzierung wirkungsvoller Geschichten in Massenmedien wie TV, Hörfunk, Zeitungen & Zeitschriften gilt auch für Cluster- und Netzwerk-Organisationen. Ein Medium interessiert sich in erster Linie für das, was seine Leser, Seher oder Hörer interessiert! Wenn Sie eine Geschichte liefern können, die das leistet, haben Sie schon fast gewonnen.

Nun soll aber Ihre Geschichte auch von den Richtigen gelesen werden. Denn was nützt die Titelgeschichte über das neueste Cluster-Produkt – sagen wir mal: ein “intelligentes Blutdruckmessgerät” –, wenn Sie diese im “Südtiroler Hintertalboten” unterbringen konnten, nur weil Sie den Chefredakteur vom Urlaub her kennen? Das führt uns schnurstracks zum

2. Gebot

Eine Geschichte in den Medien hat dann Sinn für eine Organisation, wenn die Medien-Konsumenten gleichzeitig auch zu den wichtigsten Ziel- und Dialoggruppen dieser Organisation gehören.

Wenn also ein Cluster mit der Geschichte über den neuen intelligenten Blutdruckmesser Fitness-Center-Betreiber erreichen will, sollte er die passende Geschichte in der Fitnesscenter-Zeitung platzieren. Wenn Sie mit der selben Erfolgs-Story auch die Entscheider über Fördergelder überzeugen wollen, sollten Sie die Geschichte auch in den von diesen Dialoggruppen genutzten Medien lancieren.

Alles ganz einfach, nicht wahr?

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7. März 2008

Kulturgeschichte des Wissens & Managements

 

Wissen, Know-how und Können - das sind die wesentlichen Ressourcen in den innovativen Ökonomien unseres Jahrhunderts. Gerade in Netzwerken mit Ogranisationen der Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung spielt neben dem regional-kulturellen Faktor das intellektuelle Vermögen der Beteiligten eine entscheidende Rolle.

Im folgenden Beitrag* beleuchte ich die Geschichte von Wissen & Management sowie die aktuell gängigsten Grundmodelle dessen, was sich “Wissensmanagement” nennt. Eines ist schon seit Jahrhunderten klar: “Wissensmanagement” ist immer “Menschenmanagement” …

Kleine Wissens-Geschichte 

* Zuckriegl, Franz: Story Telling / Geschichten erzählen. Development of a narrative tool, based on the experiences in entrepreneurial knowledge networks. Graz/Salzburg: ICCM/SMBS 2005.

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5. März 2008

“Das sind keine Kuschelbuden”

 

Als Gabriele Fischer Chefin von Econy war, im Jahr 1999, führte sie einen E-Mail-Dialog mit meinem Unternehmenspartner Christian Eigner, zu dieser Zeit Herausgeber von TzW (damals ZumThema) zum Thema “Das postmoderne Unternehmen”.  Fischer schrieb: Wer heute jung ist, lernt vor allem eins: Es gibt keine Sicherheiten mehr und keine geordneten Wege. Früher war klar: Abi, Studium und dann ab in den Beruf. So geht’s. Heute? Geht alles. Und alles nicht. Spitzenjobs gibts mit und ohne Studium, Firmengründer vom Schüler bis zum promovierten McKinsey-Berater. Auch das verändert Kultur. Und die Globalisierung? Macht vielen Angst und vielen Spaß. Denn je größer und weltumspannender die Konzerne werden, um so mehr Nischen lassen sie. Und zumindest in den wissensbasierten Industrien bleiben eine Menge Chancen für kreative Leute.

Ich darf daran erinnern: Wir schrieben das Jahr 1999 …

Den kompletten Dialog lesen Sie im PDF Keine Kuschelbuden 

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