19. Mai 2009

Die dunkle Seite

Ein eher düsteres Bild zeichnet der Wiener STANDARD in seiner morgigen Ausgabe vom 20.5. 2009 von der Situation der Arbeiter und Angestellten im Grazer Magna-Werk. “Dann brennt der Hut” heißt es im Titel der Reportage:

Günther Dietlinger sagt, die Stimmung im Bezirk rund um das dominierende Magna-Werk sei “sehr gespannt”: “Es sind alle, net nur die bei Magna, total angefressen. Hier werden die Gehälter gekürzt, und in Deutschland haben s’ plötzlich Milliarden für Opel.”

“Die Zündschnur brennt”

Ein Schnauzbartträger mittleren Alters, ein Ex-Magna-Angestellter, mischt sich ein: “Es wird kommen wie in Frankreich, werdet’s sehen. Es gibt keine Gerechtigkeit mehr.” Allein das Wohnen: Für 52 Quadratmeter zahle man “sagenhafte” 660 Euro. “Kann sich ja keiner leisten, aber mittendrin wohnen Ausländer und zahlen nix.” Da hält Dietlinger dagegen: “Na, das glaub ich net, die arbeiten ja zum Teil im Werk.” Der Ex-Mitarbeiter und jetzige Gewürze-Verkäufer, kontert: “Na ja, aber net alle, die anderen finanziert das Sozialamt, sprich: wir.”

Hier gibt’s den Artikel im Volltext.

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